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Tour Siebedupf

17.08.2015

Regierungspräsident Anton Lauber auf Informationstournee für die neuen Baselbieter Regionalkonferenzen



Bis in zwei Jahren sollen alle Baselbieter Gemeinden in sechs oder sieben Regionalkonferenzen zusammenarbeiten und ihre Sachgeschäfte koordinieren. So sieht es der Kanton im neuen Gesetz zu den Gemeindestrukturen vor. Die Regionalkonferenzen, die im Jahr 2016 entstehen sollen, werden als Koordinations- und als Kommunikationsplattformen dienen, auf welcher die Gemeinden ihre Kooperationen intensivieren, professionalisieren und dabei sich selbst entlasten können. Eine Geschäftsführerin oder ein Geschäftsführer soll dereinst in jeder Region die gemeinsamen Geschäfte koordinieren, einen effizienten Ablauf gewährleisten und für einen regelmässigen Kontakt und Informationsaustausch mit dem Kanton sorgen.

Für Regierungspräsident Anton Lauber stehen die Baselbieter Gemeinden und der Kanton vor weitreichenden Herausforderungen im Bereich der Zusammenarbeit und der Organisation. Die immer komplexer und umfangreicher werdenden Fragestellungen in Bereichen wie Raumplanung, Alterspflege, Bildung, Sozialkosten, Verkehrsinfrastruktur und Wirtschaftsförderung erfordern solide Strukturen zwischen Gemeinden und Kanton. Die heutigen, oft ad-hoc zusammengestellten Zusammenarbeitsformen genügen den zukünftigen Ansprüchen nicht mehr. Sechs oder sieben Regionalkonferenzen sollen eine Bündelung der Ansprechpartner auf Seiten der Gemeinden und des Kantons sicherstellen und für eine regelmässige und verbindliche Zusammenarbeit sorgen. Die Regionalkonferenzen bilden auf diese Weise die Basis für die von den Gemeinden gewünschte Überprüfung der Aufgabenzuordnung zwischen Kanton und Gemeinden.

O-Ton hören
In den Monaten August und September begeben sich Regierungspräsident Anton Lauber und jene Gemeindevertreter, welche an der Entstehung des Gemeindestrukturengesetzes mitgewirkt haben, auf eine Tournee durch den Kanton. Auf ihrer „Tour Siebedupf für starke Baselbieter Gemeinden“ nach Münchenstein, Bubendorf, Sissach und Laufen wollen sie mit den Gemeindevertretern der betreffenden Region ins Gespräch kommen, deren Anliegen „im O-Ton“ abholen und sie detailliert über den aktuellen Stand des Geschäftes informieren.

Themen stehen vor der Türe
Zwei der drängendsten Themen, die in den neuen Regionalkonferenzen auf der Traktandenliste stehen werden, sind die Raumplanung und die Gesundheit im Alter. Bei ersterer gibt der Bund den Takt vor und fordert die Raumentwicklung in grösseren Regionen, und beim Thema Alter ist es die demografische Entwicklung, welche nach koordinierten Lösungen ruft. Die entsprechenden Fachleute, Kantonsplaner Martin Kolb und Gabriele Marty, Leiterin der Abteilung Alter im Amt für Gesundheit, werden Szenarien aufzeigen, wie eine regionale Zusammenarbeit funktionieren kann. Der selbständige Regionalentwickler
Gerry Thönen spannt in seinem Beitrag den Bogen in andere Gebiete der Schweiz und zeigt Praxisbeispiele erfolgreicher Zusammenarbeit in Regionen.

Daten der „Tour Siebedupf“ mit Start jeweils um 19.00 Uhr:
19. August in Münchenstein, Restaurant Seegarten, Park im Grünen
28. August in Bubendorf, Gemeindesaal
9. September in Sissach, Begegnungszentrum Jakobshof
23. September im Laufen, Kulturzentrum alts Schlachthuus.

Finanz- und Kirchendirektion

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