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Studie zu Alleinerziehenden und Armut in der Schweiz

05.08.2015

Mit welchen Problemen und Herausforderungen sind Alleinerziehende in der Schweiz konfrontiert? Welche Strategien und Strukturen tragen zur Entlastung im Alltag bei? Und in welchen Bereichen gibt es Handlungsbedarf?



Ein kürzlich veröffentlichter Bericht zu Alleinerziehenden und Armut gibt einen Einblick in die vielfältigen, oftmals prekären Lebensrealitäten von Einelternfamilien. So ist jeder sechste der rund 200‘000 Einelternhaushalte in der Schweiz von Armut betroffen. Aufgrund des mit 80% grossen Frauenanteils unter den Alleinerziehenden kann von einem markanten geschlechtsspezifischen Armutsrisiko gesprochen werden. Armut ist in der Regel unsichtbar. Sie zeigt sich jedoch einerseits in Form finanzieller Probleme, andererseits auch in einem Mangel an Handlungsmöglichkeiten und Lebenschancen und in Einschränkungen bei der Teilnahme am gesellschaftlichen und kulturellen Leben. Durchgeführt wurde die Studie vom interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung Bern. Auftraggeberin ist die Caritas, die in ihrem Positionspapier auch Massnahmen zur Überwindung der Armut Alleinerziehender vorschlägt. Studie , Positionspapier Caritas

Im neuen Armutsbericht des Kantons Basel-Landschaft wird ebenfalls herausgestrichen, dass Einelternfamilien, zusammen mit geschiedenen Migrantinnen, dem weitaus grössten Armutsrisiko ausgesetzt sind. Verglichen mit der Unterstützungsquote bei Zweielternhaushalten (1,3%) ist die Armutsgefährdung bei Alleinerziehenden (14,6%) deutlich höher. Armutsbericht BL

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