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Rückläufige Zahlen bei der Sozialhilfe im Kanton Basel-Landschaft halten vorerst an

07.05.2009
Im Kanton Basel-Landschaft bezogen per Stichtag vom 31. Dezember 2008 4103 Personen Unterstützungsleistungen der kommunalen Sozialhilfen. Dies bedeutet gegenüber dem Jahr 2007 erfreulicherweise nochmals einen Rückgang von 5.2 Prozent oder 227 Personen. Seit der Trendwende im Jahr 2005 - mit einem maximalen Bestand von 5210 Personen - ergab sich somit innert drei Jahren eine Reduktion von über 20 Prozent oder 1107 Personen. Die Quote der Sozialhilfe beziehenden Menschen beträgt somit per Ende 2008 1.5 Prozent der Gesamtbevölkerung.
 
Die Auswertungen in den fünf Bezirken ergeben - mit Ausnahme des Bezirkes Laufen, der eine Zunahme von 13 Personen zu verzeichnen hat - einen gleichmässigen Rückgang über den ganzen Kanton. Erfreulicherweise hält der Rückgangstrend auch bei den durch die Sozialhilfe stark belasteten Gemeinden des Bezirkes Liestal an. Vereinzelte Gemeinden in allen Bezirken müssen jedoch eine Zunahme verzeichnen.
 
Auf Grund der aktuellen Wirtschaftslage muss davon ausgegangen werden, dass in Zukunft die Zahl der Menschen, die Sozialhilfe beziehen müssen, wieder ansteigen wird. Aktuell ist diese Umkehr - nicht zuletzt durch die in vielen Fällen zeitlich vorgelagerte Arbeitslosenversicherung - erst schwach bemerkbar.
 
Die Erhebung der Zahlen erfolgte wie gewohnt durch das Kantonale Sozialamt in Zusammenarbeit mit den Gemeinden per Stichtag 31. Dezember 2008. Die Erhebung wurde per Ende März 2009 abgeschlossen. Die Publikation der vollständigen Statistik erfolgt nach den Auswertungen und Analysen - zusammen mit den Zahlen der Gemeinderechnungen - im Monat August 2009 durch das Statistische Amt.
 
Weitere Auskünfte:
Rudolf Schaffner, Vorsteher des Kantonalen Sozialamtes (KSA), Finanz- und Kirchendirektion, Telefon 061 552 56 41.

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