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Neuer Rekord bei Anzahl strafloser Selbstanzeigen im Baselbiet

16.01.2017

Im Jahr 2016 haben im Kanton Basel-Landschaft 797 steuerpflichtige Personen von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, sich einmal im Leben «straflos» selber anzuzeigen. Diese Zahl stellt einen Rekord dar seit der Einführung der straflosen Selbstanzeige im Jahr 2010. Aus den insgesamt bearbeiteten 383 Steuerdossiers im Jahr 2016 sind dem Kanton Nachsteuererträge von 6.4 Mio. Franken (Vorjahr 10.3 Mio. Franken) und dem Bund 1.3 Mio. Franken (Vorjahr 2.7 Mio. Franken) zugeflossen.

Durch die eingereichten Selbstanzeigen sind im abgelaufenen Jahr 2016 im Ganzen 101.9 Mio. Franken an bisher nicht versteuertem Vermögen offen gelegt worden. Dabei belief sich der grösste zur Nachbesteuerung angemeldete Vermögensbestand auf 13.4 Mio. Franken. Bei den offen gelegten Vermögenswerten handelt es sich wie bereits in den Vorjahren mehrheitlich um Bankkonti, Wertschriftendepots, ausländische Liegenschaften und Stiftungsvermögen.

Im Zusammenhang mit im Ausland gelegenen Liegenschaften ist dabei eine massive Zunahme der Fälle festzustellen. Auf der Einkommensseite wurden bisher nicht versteuerte Einkommen wie Entgelte aus selbstständigen oder unselbstständigen Nebenerwerbstätigkeiten, Renten, Alimente sowie Miet- oder Pachterträge gemeldet. Auch Selbstanzeigen von juristischen Personen wurden wiederum vereinzelt eingereicht.

Für Rückfragen:
Clemens Frei, Geschäftsbereichsleiter Gemeinden und Einsprachen (inkl. Nach- und Strafsteuern), Steuerverwaltung, Finanz- und Kirchendirektion, Telefon 061 552 75 18.

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