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Neu per 1. Januar 2017: Begrenzung des Pendlerabzugs und Abschaffung der Lohnmeldepflicht für Arbeitgebende

06.12.2016 14:00

Der Regierungsrat hat die vom Landrat im Herbst 2016 beschlossene Steuergesetzrevision wie beabsichtigt per 1. Januar 2017 in Kraft gesetzt. Ab der Steuerperiode 2017 beträgt der beruflich bedingte Fahrtkostenabzug für den Arbeitsweg bei der Staatssteuer demnach maximal 6‘000 Franken. Zudem müssen Arbeitgebende ab diesem Datum die Lohnausweise nicht mehr bei der Steuerverwaltung einreichen.

Mit der Steuergesetzrevision werden per 1. Januar 2017 zwei Massnahmen umgesetzt, die nicht nur der Vereinfachung des Baselbieter Steuerwesens dienen, sondern im ersten Fall auch einen massvollen Beitrag an die nachhaltige Sanierung des kantonalen Haushalts leisten. Als erste Massnahme wird der Abzug von Fahrtkosten für den Arbeitsweg (Pendlerabzug) auf 6‘000 Franken begrenzt. Bei der direkten Bundessteuer beträgt dieser Abzug maximal 3‘000 Franken. Ferner wird die Lohnmeldepflicht für Arbeitgebende per 1. Januar 2017 mit sofortiger Wirkung abgeschafft. Somit müssen Arbeitgebende die Lohnausweise nicht mehr wie bisher der kantonalen Steuerverwaltung einreichen.

Die Steuergesetzrevision (Revisionspaket 2017; Vorlage Nr. 2016-056) wurde vom Landrat am 29. September 2016 mit Vier-Fünftel-Mehrheit beschlossen. Nach unbenutztem Ablauf der Referendumsfrist am 1. Dezember 2016 konnte der Regierungsrat wie beabsichtigt das Inkrafttreten per 1. Januar 2017 beschliessen.

Für Rückfragen:
Benjamin Pidoux, Leiter Rechtsdienst, Steuerverwaltung, Finanz- und Kirchendirektion (FKD), 061 552 53 15

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