Navigieren auf baselland.ch

Benutzerspezifische Werkzeuge

Inhalts Navigation

Sie sind hier: Startseite / Politik und Behörden / Direktionen / Finanz- und Kirchendirektion / Medienmitteilungen / Laufen: Vorbereitungen zur Aufnahme von Asylsuchenden

Laufen: Vorbereitungen zur Aufnahme von Asylsuchenden

11.12.2015

Vorbereitungen des Kantons und der Stadt Laufen zur Aufnahme von Asylsuchenden



Im Auftrag des Kantons bereiten sich die Stadt Laufen und das Kantonsspital Baselland(Standort Laufen) auf die vorübergehende Aufnahme von Flüchtlingen vor. Ein temporäres Auffangzentrum des Kantons wird in der geschützten Operationsstelle Laufen zur Unterbringung von maximal 100 Personen vorbereitet.

Jeder Kanton ist gemäss einem vom Bund definierten Verteilschlüssel zur Aufnahme von vom Bund zugewiesenen Asylsuchenden verpflichtet und wird für deren Unterbringung und Betreuung von ihm entschädigt. Der Kanton Basel-Landschaft weist bei einer normalen Lage die Asylsuchenden laufend den Gemeinden zu. Die Gemeinden Aesch, Allschwil, Arlesheim und Pratteln betreiben zurzeit Aussenstellen für den Bund und entlasten dadurch die Zuweisung an den Kanton gemäss Verteilerschlüssel des Bundes. Bei einem raschen und hohen Anstieg der Asylsuchenden eröffnet der Kanton geeignete kantonale Auffangzentren. Mit diesen Zentren wird den restlichen Baselbieter Gemeinden genügend Zeit verschafft, um die notwendig gewordenen Unterkunftskapazitäten schaffen und sich organisieren zu können. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft hat den Teilstab Asyl des Kantonalen Krisenstabes mit der Unterstützung der Gemeinden beauftragt.

Geschützte Operationsstelle des Spitals Laufen wird vorbereitet
In der geschützten Operationsstelle am Rebenhöheweg 22 in Laufen wird ein temporäres Auffangzentrum für den Kanton für maximal 100 Personen eingerichtet. Das Kantonsspital Baselland zeigt sich sehr kooperativ und stellt seine geschützte Operationsstelle (GOPS) zur Verfügung. Die eigenen Zivilschutzräume für einen Bedarfsfall der Stadt Laufen sind davon nicht betroffen.
Das genaue Datum der Betriebsaufnahme ist noch offen. Das temporäre Auffangzentrum wird vorerst für eine Dauer von sechs Monaten betrieben. Maximal erhalten so 100 Personen Unterkunft bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von vier bis acht Wochen pro Person, bevor sie auf andere Gemeinden im Baselbiet verteilt werden.

Zusammenarbeit mit privater Betreiberfirma und Polizei
Die Betreibung der Anlage erfolgt durch eine private Firma, welche je nach Bedarf durch den Zivilschutz unterstützt werden kann. Die Betreiberfirma ist für die Sicherheit in und um die Anlage verantwortlich. Für die Sicherheit im öffentlichen Raum gelten die normalen Strukturen durch die Gemeinde- respektive Kantonspolizei Basel-Landschaft, welche ins Dispositiv eingebunden ist.

Begleitgruppe eingesetzt
Eine eigens für das Auffangzentrum eingesetzte Begleitgruppe mit Vertretern aus Gemeinde, Betreiberfirma und Kanton ist zuständig als Anlaufstelle. In der Anlage und deren näheren Umgebung gelten für die Asylsuchenden die durch die Stadt und die Betreiberfirma aufgestellten Hausregeln. Der Stadt Laufen entstehen keine Kosten.

Finanz- und Kirchendirektion Kanton Basel-Landschaft

Weitere Informationen.

Fusszeile