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Kanton Basel-Landschaft verlegt nach Ostern Entlastungsunterkunft für Asylsuchende

12.03.2009
Die temporäre Unterkunft für Asylsuchende in der Zivilschutzanlage Lachmatt in Pratteln wird auf Mitte April 2009 - wie mit der Gemeinde Pratteln vereinbart - wieder geschlossen. Der Kanton Basel-Landschaft betreibt stattdessen ab Ende April 2009 eine andere Entlastungsunterkunft für Asylsuchende in der "Station Lampenberg", welche auf dem Gemeindegebiet von Ramlinsburg liegt.

Die Zunahme der Asylsuchenden ist nicht nur im Kanton Basel-Landschaft ein die Öffentlichkeit stark interessierendes Thema. Die Zunahmen sind deutlich spürbar. Der Bund weist dem Kanton Basel-Landschaft 3.7 Prozent aller Asylbewerberinnen und Asylbewerber zu. Der Regierungsrat legt die Aufnahmequote der Gemeinden fest. Zurzeit beträgt die gültige Quote 0.8 Prozent der jeweiligen Wohnbevölkerung.

Der jetzige Wiederanstieg von Asylsuchenden, welche auch dem Baselbiet zugewiesen werden, verursacht seit dem Sommer 2008 ein Hochfahren der Infrastrukturen für Asylsuchende auch in den Baselbieter Gemeinden. Der Regierungsrat war sich von Anfang an bewusst, dass dies nicht allerorts einfach und problemlos sein und dabei der Zeitfaktor eine wichtige Rolle spielen wird. Deshalb hat der zuständige Sozialdirektor, Regierungspräsident Adrian Ballmer, die Gemeinden Anfang Januar 2009 nochmals darüber informiert, dass im Jahr 2009 mit einem Zuwachs bis zur Quote von 0.8 Prozent zu rechnen ist und die entsprechenden Massnahmen eingeleitet und umgesetzt werden müssen, falls das nicht schon erledigt worden ist.

Zur Unterstützung der Gemeinden hat der Kanton - im Sinne eines Auffangbeckens - die Inbetriebnahme einer neuen Entlastungsunterkunft ins Auge gefasst und auch entsprechende Verhandlungen geführt. Das bisherige Gasthaus "Station Lampenberg" auf dem Gemeindegebiet von Ramlinsburg hat den Vorteil einer guten Lage und einer guten Gebäudestruktur. Alle Unterkünfte sind oberirdisch. Betreut werden die geplanten 50 - 80 Asylsuchenden weiterhin wie vorher in Pratteln durch ein spezialisiertes Unternehmen.

Weitere Auskünfte:
Rudolf Schaffner, Vorsteher des Kantonalen Sozialamtes, Finanz- und Kirchendirektion, Telefon 061 552 56 41.

Liestal, 12. März 2009

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