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Baselbieter Gemeinden: Von der Registerharmonisierung zum Anschluss an das Kantonale Personenregister arbo

15.04.2011
In den vergangenen zwei Jahren haben die Baselbieter Gemeinden intensiv an der Harmonisierung ihrer Einwohnerregister nach den neuen Vorschriften des Bundes gearbeitet. Diese Registerharmonisierung hat zur Vereinheitlichung der geführten Merkmale und zu einer hohen Datenqualität in den Registern geführt. Dies bringt auch einen grossen Nutzen für das Kantonale Personenregister arbo, das parallel zur Registerharmonisierung beim Statistischen Amt Basel-Landschaft aufgebaut wird. Als nächster Schritt werden die Gemeinden nun an das Kantonale Personenregister angebunden.
Im Hinblick auf die Volkszählung 2010 nach neuem Konzept, hat der Bund im Jahr 2008 das Registerharmonisierungsgesetz in Kraft gesetzt. Im Rahmen der Registerharmonisierung haben auch die Baselbieter Gemeinden auf die Führung ihrer Einwohnerregister nach Bundesvorschriften umgestellt, womit die Daten für den Bund statistisch nutzbar sind. Die Registerharmonisierung ist Ende Januar 2011 mit der erstmaligen Datenlieferung aus den Einwohnerregistern an die Volkszählung abgeschlossen worden. Die Volkszählungslieferung hat eine hohe Datenqualität in den Einwohnerregistern aufgezeigt. Alle Baselbieter Gemeinden haben die Qualitätsanforderungen des Bundesamtes für Statistik erfüllt. Auch für die Haushaltsbildung haben die Gemeinden die Zielsetzung erreicht. Für die Haushaltsbildung werden die Personen in den Einwohnerregistern mit den Wohnungen aus dem Gebäude- und Wohnungsregister (GWR) verknüpft. Für die vierteljährlichen Statistiklieferungen gilt es nun, das Qualitätsniveau in den kommunalen Einwohnerregistern zu halten.
Die einheitlich geführten Einwohnerregister sind auch Voraussetzung für den Betrieb des Kantonalen Personenregisters, das seit 2009 beim Statistischen Amt aufgebaut wird. Das Kantonale Personenregister heisst arbo, es soll den verwaltungsweiten Umgang mit Personendaten effizient gestalten und den Service public für die Einwohnerinnen und Einwohner verbessern. In arbo sind zukünftig die Daten aus den kommunalen Einwohnerregistern enthalten. Um diese Daten in arbo führen zu können, werden alle 86 Gemeinden an arbo angeschlossen. Ist eine Gemeinde an arbo angeschlossen, werden Änderungen in ihrem Einwohnerregister automatisch an arbo weitergemeldet. Erste Gemeinden konnten bereits Ende 2010 angebunden werden, den meisten Gemeinden steht die Anbindung noch bevor. Die Gemeinden sind aufgefordert, sich bis Ende September 2011 an arbo anbinden zu lassen.
Mit der Registerharmonisierung ist die erste Voraussetzung für eine Anbindung an arbo erfüllt. Im Kanton Basel-Landschaft sind sieben unterschiedliche Software-Produkte für die kommunalen Einwohnerregister im Einsatz. Für die Anbindung an arbo muss sich der Softwarelieferant der Gemeinde in einem ersten Schritt bei der Herstellerfirma von arbo - Bedag Informatik AG - zertifizieren lassen. In einem zweiten Schritt erfolgt die Pilotierungsphase mit einer oder zwei Gemeinden des jeweiligen Software-Produktes. Die Pilotierung dauert drei bis fünf Monate.
Insgesamt sind in der Schweiz zehn Kantone dabei, mit der Firma Bedag kantonale Personenregister aufzubauen. Diese koordinieren neben anderen Arbeiten auch die Pilotierung mit den verschiedenen Software-Produkten. So muss ein Softwarelieferant, der Gemeinden in mehreren Kantonen betreut, die Pilotierung nur einmal durchführen.
Erst wenn alle Gemeinden an arbo angeschlossen sind, können Dienststellen aus der kantonalen Verwaltung und öffentlich-rechtliche Institutionen angebunden werden. Für die Anbindung der kantonalen Steuerverwaltung sowie des Grundbuchs sind bereits Vorbereitungen im Gange.
Weitere Auskünfte:
Johann Christoffel, Kantonsstatistiker, Finanz- und Kirchendirektion,
Telefon 061 552 56 32

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