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Geschlechtervertretung

Die ausgewogene Vertretung und Beteiligung von Frauen und Männern in der Politik ist zentral für die Weiterentwicklung einer Demokratie. Die Geschlechterzusammensetzung der Bevölkerung soll sich in den politischen Gremien widerspiegeln.  

Unterschiedliche Lebensrealitäten führen zu unterschiedlichen Erfahrungen, Bedürfnissen und Sichtweisen. Deshalb ist es wichtig, dass Frauen und Männer, Junge und Alte ausgewogen vertreten sind. Wie hat sich die Vertretung von Frauen und Männern in der Baselbieter Politik entwickelt? Wie kann ein ausgeglicheneres Geschlechterverhältnis in den politischen Ämtern erreicht werden? steht der Kanton im Vergleich mit anderen Kantonen da? Solche Fragen beantwortet die Studie «Das Volk vertreten» , die die Entwicklung der politischen Vertretung seit Einführung des Frauenstimmrechts in Baselland von 1968 aufzeigt.

Im schweizerischen Vergleich steht der Kanton Baselland gut da, doch von einer paritätischen Vertretung der Geschlechter auf allen politischen Ebenen ist auch er noch weit entfernt.

Ursachen der Untervertretung erkennen und bekämpfen
Als Gründe für die anhaltende Untervertretung der Frauen macht die Studie unter anderem stereotype Geschlechterbilder, fehlende Vorbilder und die ungenügende Vereinbarkeit eines politischen Amtes mit Erwerbsarbeit und Familie verantwortlich.

Lesen Sie dazu die exemplarischen Politbiografien zwischen 1968 – 2012 einer Frau und eines Mannes, die mit 20 Jahren in die Baselbieter Politik einstiegen:

Der Verein frauenrechte beider Basel und der Jugendrat engagieren sich für eine bessere Vertretung von Frauen und Gleichstellungsanliegen in politischen Gremien.

Regierungsrätliche Kommissionen
Die neue Verordnung über die regierungsrätlichen Kommissionen regelt seit 1. September 2017 die Eckwerte für eine effiziente und attraktive Kommissionsarbeit. Dazu gehören auch eine ausgewogene Zusammensetzung nach Geschlecht und Alter, die Amtszeit, Ausschreibungen oder Regeln bei Interessenskonflikten. Alle regierungsrätlichen Kommissionen sind im Behördenverzeichnis aufgeführt. Die Direktionen und die Landeskanzlei führen die Kommissionen administrativ, Gleichstellung BL verfasst regelmässig einen Monitoringbericht über die gleichstellungsrelevanten Faktoren und deren Entwicklung.

 

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