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Gewalt

Gewalt betrifft Frauen und Männer fast gleich häufig, aber in unterschiedlichem Kontext. Männer werden häufiger im öffentlichen Raum, Frauen im privaten Bereich Opfer von Gewalt. Die Mehrheit der Opfer von schwerer Gewalt in Baselland waren in den letzten drei Jahren weiblich, die grosse Mehrheit der Tatverdächtigen männlich.

Die verschiedenen Formen von Gewalt lassen sich unterteilen in körperliche, psychische und sexuelle Gewalt. Die Tatbestände von Gewalt sind vielfältig: Belästigung, Stalking, Erpressung, Drohung bis hin zu Körperverletzung (dazu zählt auch die Genitalverstümmelung , Mädchenbeschneidung ) und Tötung.

Unterschiedliche Betroffenheit je nach Kontext
Zwischen 2013 und 2015 wurden im Baselbiet rund 2400 Personen Opfer einer Gewaltstraftat. Die Opfer im privaten Bereich waren zu 65% weiblich. 67% der Opfer im öffentlichen Raum waren Männer. Auch auf der Täterseite dominierten Männer: in 84% der Fälle war 2015 die tatverdächtige Person männlich.
 
Gewalt wird durch ungleiche Abhängigkeits- und Machtverhältnisse hervorgebracht und zementiert diese umgekehrt. Gleichberechtigung entzieht Gewalt den Nährboden. 

 

Gleichstellung in Zahlen

Bild Legende:

Frauen werden häufiger im privaten Bereich Opfer von Gewaltstraftaten: 2013 bis 2015 waren 701 Frauen und 376 Männer betroffen. Im öffentlichen Raum ist das Geschlechterverhältnis umgekehrt, mit 868 männlichen Geschädigten und 428 weiblichen Geschädigten.

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