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Gewalt

Gewalt betrifft Frauen und Männer unterschiedlich: Männer werden häufiger im öffentlichen Raum Opfer, Frauen im privaten Bereich. 

Gewalt betrifft viele. Dabei lässt sich unterscheiden zwischen körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt. Die Tatbestände sind vielfältig: Belästigung, Stalking, Erpressung, Drohung bis hin zu Körperverletzung (dazu zählen auch Tötung und die Genitalverstümmelung – zu dieser siehe Infos und praktische Tipps). 

Unterschiedliche Betroffenheit je nach Kontext 

Insgesamt fallen mehr Männer Gewalt zum Opfer. Relevant ist der Kontext: Die Opfer im privaten Bereich sind grossenteils weiblich. Hingegen trifft Gewalt im öffentlichen Raum mehrheitlich Männer. Opfer-Identität verträgt sich schlecht mit stereotyper Männlichkeit. Dass auch Männer Opfer werden, ist daher vielfach ein Tabu.

Bei den Tatpersonen dominieren Männer. Insgesamt verüben sie rund vier Fünftel der Gewalt-Straftaten. Abhängigkeit und Machtverhältnisse können Gewalt hervorbringen. Entsprechend hilft Gleichstellung, der Gewalt den Nährboden zu entziehen.

Gleichstellung in Zahlen

Frauen werden häufiger im privaten Bereich Opfer von Gewalt: 2017-2019 waren 448 Frauen und 262 Männer betroffen. Im öffentlichen Raum ist das Verhältnis etwa umgekehrt: 671 männliche Opfer stehen da 313 weiblichen Geschädigten gegenüber.

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