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Bildung

Das Bildungsniveau der jungen Frauen und Männer in Baselland hat sich in den letzten zwanzig Jahren stark verbessert und angeglichen. Bei der Wohnbevölkerung unter 45 Jahren schliessen heute nur noch wenige – Frauen wie Männer – ihre Ausbildung mit der Volksschule ab. Hartnäckig halten sich die Geschlechterdifferenzen bei der Schul-, Berufs- und Studienwahl. 

Junge Frauen besuchen häufiger weiterführende Schulen, während junge Männer eine Berufslehre bevorzugen. An den Universitäten und Fachhochschulen studieren insgesamt etwa gleich viele Frauen wie Männer. Je nach Berufs- und Fächerwahl variiert das Geschlechterverhältnis jedoch stark.

Das kantonale Bildungsgesetz   verlangt einen geschlechtergerechten, die Identität und das Selbstbewusstsein stärkenden Unterricht.

Individuelle Fähigkeiten fördern statt Geschlechterstereotype zementieren
Mädchen wie Knaben brauchen zum Lernen Bedingungen, in denen sie sich und ihre individuellen Fähigkeiten unabhängig von Geschlechternormen entwickeln und vielfältige Kompetenzen aufbauen können. Im Berufs- und Lebensplanungsprozess sollen Jugendliche die Vielfalt ihrer Möglichkeiten kennenlernen. Ermutigungen und Vorbilder unterstützen sie, die eigenen Lebensentwürfe in Beruf, Familie und Gesellschaft erfolgreich umzusetzen.

Nicht nur die Einzelnen, auch Wirtschaft und Gesellschaft profitieren, wenn Interessen und Entscheide unabhängig vom Geschlecht gefördert werden. Die Erhöhung des Frauenanteils in MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) wirkt dem Fachkräftemangel in diesen Bereichen entgegen. Und wenn junge Männer ihre Berufswahlperspektiven erweitern, kann dies den Personalmangel im Gesundheits- und Betreuungssektor abfedern. 
 

Gleichstellung in Zahlen

Bild Legende:

Die Bildungsabschlüsse junger Frauen und Männer haben sich im Baselbiet angeglichen. Vor einigen Jahrzehnten – bei den heute über 65-Jährigen – hörte der formale Bildungsweg bei mehr als doppelt so vielen Frauen wie Männern nach der obligatorischen Schule auf.

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