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Webartikel vom 07.07.2026, Statistik der Lernenden 2025
Repetitionsquote an öffentlichen Baselbieter Schulen von 1,3%
Im Jahr 2025 besuchten im Baselbiet 34'710 Schülerinnen und Schüler eine obligatorische Schule, zumeist in einer Regelklasse an einer öffentlichen Schule. Weitere 12'278 Schülerinnen und Schüler besuchten eine Ausbildung auf der Sekundarstufe II.
Die 34'710 Kinder und Jugendlichen an den obligatorischen Baselbieter Schulen entsprechen gegenüber dem Vorjahr einer leichten Zunahme von 0,5% respektive 164 Schülerinnen und Schülern. Es ist damit das zehnte Jahr in Folge, in dem eine Zunahme zu verzeichnen war.
Die überwiegende Mehrheit (89%) der Schülerinnen und Schüler besucht eine Regelklasse an einer öffentlichen Schule. Weitere 4% besuchen eine Sonderklasse (Einführungsklassen, Kleinklassen und Fremdsprachenintegrationsklassen) an einer öffentlichen Schule. Der Rest besucht entweder eine Privatschule (5%) oder eine separative Sonderschule (2%).
Anteil Ausländer/innen im Leistungszug A mehr als doppelt so hoch wie im Leistungszug P
Der Anteil der ausländischen Schülerinnen und Schüler an Baselbieter Schulen der obligatorischen Stufe lag 2025 bei 30%. Sie sind in den Sonderklassen mit einem Anteil von 58% überrepräsentiert. Teilweise ist das auf die Fremdsprachenintegrationsklassen zurückzuführen, aber auch in den Einführungs- und Kleinklassen sind sie mit Anteilen von 46% beziehungsweise 55% häufiger anzutreffen.
Der Anteil der Ausländer/innen ist im Leistungszug A mit 42% mehr als doppelt so hoch wie im Leistungszug P (19%).
Den natürlichen Verhältnissen bei den Geburten folgend, haben die Knaben einen Anteil von 52% an den Baselbieter Schülerinnen und Schülern. Sie haben eine höhere Wahrscheinlichkeit als die Mädchen, eine Sonderklasse oder eine Sonderschule zu besuchen, wo sie Anteile von 61% beziehungsweise 67% haben. In der Sekundarschule sind die Knaben häufiger in den tieferen Leistungszügen anzutreffen: Im Leistungszug A sind sie mit 56% in der Mehrheit, im Leistungszug P mit 46% in der Minderheit.
Repetitionsquote von 1,3%
1,3% der Kinder und Jugendlichen an den öffentlichen obligatorischen Schulen waren im Jahr 2025 auf der gleichen Schulstufe wie im Jahr zuvor, haben also ein Jahr repetiert. Wie in Abbildung 3 ersichtlich ist, ist bei der Repetitionsquote in den letzten zehn Jahren kein Trend zu erkennen. In den ersten zehn Jahren des 21. Jahrhunderts lag die Repetitionsquote aber deutlich höher und ist erst danach graduell auf das heutige Niveau gesunken.
In den letzten 25 Jahren ist auch der Anteil der Schüler/innen gesunken, die aus verschiedenen Gründen am Ende der obligatorischen Schule älter sind, als es bei einem Regelverlauf zu erwarten wäre. Im Jahr 2025 galt das für 24% der Schülerinnen und Schüler im letzten Jahr der öffentlichen obligatorischen Schule, während vor 20 Jahren Werte von über 40% die Norm waren.
Männer eher in der Berufsbildung, Frauen in der Allgemeinbildung
12'278 Personen absolvierten im Jahr 2025 im Baselbiet eine Ausbildung auf der Sekundarstufe II. Den grössten Block innerhalb der Sekundarstufe II bildet die berufliche Grundbildung, also die dualen Berufslehren zum Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) und zum Eidgenössischen Berufsattest (EBA) sowie die Wirtschaftsmittelschule (EFZ vollschulisch). Bei diesen Ausbildungen waren die Männer mit einem Anteil von 63% in der Mehrheit.
Den zweitgrössten Block auf der Sekundarstufe II bilden die allgemeinbildenden Ausbildungen (Gymnasium, Fachmittel- und Fachmaturitätsschulen). Hier sind die Frauen mit einem Anteil von 61% in der Mehrheit.
Der Rest der Schülerinnen und Schüler besucht ein Brückenangebot, ein nachobligatorisches Angebot an einer Privatschule oder die Berufsmaturitätsschule für Ausgelernte.
Kontakt
Tobias Wiederkehr
Fachbereichsleiter Bildung
T 061 552 90 31
[email protected]
Amt für Daten und Statistik BL
Rheinstrasse 42
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