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- Webartikel vom 07.07.2026, Bildungsabschlüsse 2025
Webartikel vom 07.07.2026, Bildungsabschlüsse 2025
Neuer Rekord bei den Fachmaturitäten
An Baselbieter Schulen wurden im Jahr 2025 1'362 Maturitäten vergeben, 5% mehr als im Jahr zuvor. 43% davon gingen an Männer. Bei den Fachmaturitäten gab es mit 261 Abschlüssen einen neuen Höchststand.
An Baselbieter Schulen kann eine Maturität und damit die Hochschulzulassung über drei Wege erreicht werden: über die gymnasiale Maturität, die zu einem Studium an den universitären Hochschulen berechtigt, über die Fachmaturität, die in einem Jahr im Anschluss an die dreijährige Fachmittelschule absolviert werden kann, und über die Berufsmaturität lehrbegleitend oder im Anschluss an eine Berufslehre.
Nachdem die Anzahl der Maturitäten drei Jahre rückgängig war, ist sie nun gegenüber dem Vorjahr um 5% gestiegen, was auf den Anstieg bei den Fachmaturitäten und den gymnasialen Maturitäten zurückzuführen ist, während die Berufsmaturitäten zurückgegangen sind.
Mit 705 Abschlüssen entfällt gut die Hälfte der 1'362 an Baselbieter Schulen vergebenen Maturitäten auf die gymnasiale Maturität. Am zweithäufigsten sind mit 396 Abschlüssen die Berufsmaturitäten, gefolgt von den Fachmaturitäten mit 261 Abschlüssen, die damit einen neuen Höchststand erreicht haben.
Der Frauenanteil bei den Maturitäten an Baselbieter Schulen liegt insgesamt bei 57%. Am höchsten ist er bei den Fachmaturitäten, die zu drei Vierteln an Frauen gehen. Bei den gymnasialen Maturitäten beträgt der Frauenanteil 59%, einzig bei den Berufsmaturitäten sind die Männer mit einem Anteil von 58% in der Mehrheit.
Berufsfeld Gesundheit/Naturwissenschaften mit höchstem Männeranteil
Das am häufigsten gewählte Berufsfeld bei den Fachmaturitäten ist die Pädagogik. Über ein Drittel aller Fachmaturitäten fallen auf dieses Berufsfeld. Der grösste Männeranteil findet sich mit 30% im Berufsfeld Gesundheit/Naturwissenschaften. Den grössten Frauenanteil weist mit 81% das Berufsfeld Soziale Arbeit auf.
Wirtschaft und Recht häufigstes Schwerpunktfach an den Gymnasien
Bei den gymnasialen Maturitäten ist das beliebteste Schwerpunktfach Wirtschaft und Recht, vor allem bei den Männern: 45% der von den Männern erreichten gymnasialen Maturitäten entfallen auf dieses Schwerpunktfach. Bei den Frauen kommt es auf der Beliebtheitsskala aber erst an dritter Stelle. Sie entscheiden sich am häufigsten für das Schwerpunktfach Biologie/Chemie.
Die Geschlechterverhältnisse an den Gymnasien weisen keinen klaren Trend auf. Der Männeranteil schwankt seit Jahren zwischen 40% und 44%. Die Anteile in den einzelnen Schwerpunktfächern weichen aber teilweise deutlich vom Schnitt ab und reichten 2025 von 14% bei den alten Sprachen und dem bildnerischen Gestalten bis 71% im Schwerpunktfach Physik und Anwendungen der Mathematik.
Viele Berufsmaturitäten wegen der Wirtschaftsmittelschule
Die Berufsmaturität kann entweder lehrbegleitend als BM1 oder im Anschluss an den Lehrabschluss in einem (vollschulische BM2) oder zwei Jahren (berufsbegleitende BM2) absolviert werden.
Mit einem Anteil von 64% entfallen knapp zwei von drei Berufsmaturitäten auf die BM1. Die häufigste Berufsmaturitätsrichtung ist Wirtschaft und Dienstleistungen, was vor allem auf die Wirtschaftsmittelschule zurückzuführen ist, deren erfolgreicher Abschluss immer eine Berufsmaturität beinhaltet und für ungefähr 90% der Berufsmaturitäten in diesem Bereich verantwortlich ist.
Die Berufsmaturitätsrichtung Gesundheit und Soziales ist vor allem bei Frauen beliebt, die dort einen Anteil von 73% haben. Die Männer haben bei der Richtung Technik, Architektur und Life Sciences einen Anteil von 84%.
Kontakt
Tobias Wiederkehr
Fachbereichsleiter Bildung
T 061 552 90 31
[email protected]
Amt für Daten und Statistik BL
Rheinstrasse 42
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