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Baselbiet mit Steuervorlage 17 neu unter Top 5 der Kantone

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Die Steuervorlage 17 bedeutet für das Baselbiet eine einmalige Chance zur Steigerung der Attraktivität als Wirtschaftsstandort. Quelle: Credit Suisse

Gemäss einer Studie der Credit Suisse (CS) vom November 2018 verbessert sich die Standortqualität des Kantons Basel-Landschaft mit der Steuervorlage 17 (SV17) im interkantonalen Vergleich um sechs Ränge auf Position 5. Der Kanton steigt damit in die Top 5 auf. Die Standortqualität bemisst sich dabei nicht nur an der steuerlichen Behandlung der Unternehmen, sondern auch an Faktoren wie der Verfügbarkeit von Fachkräften und Hochqualifizierten sowie der Erreichbarkeit.

Mit den im Baselbiet geplanten Massnahmen im Rahmen der SV17 – wie der Einführung von Patentboxen, Abzügen für Forschung und Entwicklung sowie der Reduktion des Satzes für die Gewinnsteuer – wird der Kanton für Unternehmen noch attraktiver. Davon profitieren vor allem auch KMU, die eine Entlastung erfahren und gleich lange Spiesse erhalten.

Die Schweiz muss die Grundlagen für die Besteuerung von Unternehmen ändern, um die internationale Akzeptanz des Unternehmenssteuerrechts und damit die Attraktivität als Wirtschaftsstandort beibehalten zu können. Eine besondere Besteuerung von Gewinnen im Ausland, die bei den sogenannten Statusgesellschaften praktiziert wird, wird von den internationalen Organisationen und Staatengemeinschaften nicht mehr akzeptiert.

Der Bund hat diverse Massnahmen vorgeschlagen, wie die Steuervorlage in den Kantonen umgesetzt werden kann. Er gibt dabei Grenzen vor, innerhalb welcher sich die Kantone bewegen können. Der Kanton Basel-Landschaft nutzt diese Handlungsspielräume nicht voll aus, sondern hat eine ausgewogene Vorlage ausgearbeitet. Es ist interessant zu beobachten, dass kein Kanton die vom Bund vorgegebenen Eckwerte voll ausnutzt. Der interkantonale Steuerwettbewerb wird durch die Steuervorlage 17 kleiner. Die Grundlagen für die Besteuerung werden transparenter.

Durch die geplanten Änderungen wird der Kanton Basel-Landschaft zwar kurzfristig weniger Steuern einnehmen. Das Baselbiet wird die Anpassungen jedoch schrittweise innerhalb von fünf Jahren vornehmen, um allfällige Mindereinnahmen auch bei den Gemeinden und den Landeskirchen abzufedern. Längerfristig aber stärkt der Kanton Basel-Landschaft seine Attraktivität als Wirtschaftsstandort und Wohnort.

Wichtig ist, dass die Unternehmen so rasch wie möglich die notwendige Rechts-, Planungs- und Investitionssicherheit zurückerhalten. Durch eine massvolle und schrittweise Senkung der Unternehmenssteuern auf 13,45 Prozent bis 2025 stellt der Kanton Basel-Landschaft sicher, dass die ehemaligen Statusgesellschaften auch weiterhin ihren Sitz und ihre Arbeitsplätze im Kanton halten können.

Link zur Studie der Credit Suisse (CS) „Standortqualität 2025“

Beatrix Meier / 12.4.2019

Weitere Informationen.

Kontakt

Leiter Steuerverwaltung Peter B. Nefzger
Finanz- und Kirchendirektion
Steuerverwaltung
Rheinstrasse 33
4410 Liestal

Tel.: 061 552 52 72
E-Mail:

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