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Interview Unihockey Basel Regio

„Mit jedem Einsatz im Kanton Basel-Landschaft gewinnt der Baselbieter Sport“: Ganz nach dem kantonalen Sportfonds-Motto profitierten auch im Jahr 2018 Sportvereine im Baselbiet von Geldern aus dem Swisslos Sportfonds-Baselland. So konnte der kantonale Spitzenverein Unihockey Basel Regio unter anderem neue Banden anschaffen, Veranstaltungen durchführen und die Juniorenförderung weiter vorantreiben. Im Kurzinterview geben Rainer Altermatt (Geschäftsführer) und Patrick Mendelin (Sportchef) Einblicke in die Verwendung der Gelder und welche Bedeutung diese für den Verein haben.

Rainer Altermatt, weshalb hat Unihockey Basel Regio Gelder aus dem Swisslos Sportfonds angefordert und wie werden diese eingesetzt?
Der Sportfonds ist für alle Vereine eine essentielle Unterstützung sowohl im Breiten- wie auch Leistungssport. Ohne diese Unterstützung wäre z.B. eine gezielte und erfolgreiche Nachwuchsförderung für uns deutlich erschwert, nötige Investitionen in Infrastruktur (z.B. Banden) könnten gar nicht getätigt werden oder Saisonvorbereitungen wie z.B. Trainingslager wären für unseren Nachwuchs deutlich teurer. Allenfalls würden diese vielleicht sogar entfallen.

Als Geschäftsführer haben Sie die diversen Gesuche eingereicht. Wie beurteilen Sie aus administrativer Sicht die elektronische Gesuchseingabe?
Die elektronische Gesuchseingabe hat für uns den gesamten Prozess der Gesuchseingabe vereinfacht. Die Unterlagen können dadurch einfacher gesammelt und nach den Vorgaben hochgeladen werden.

Patrick Mendelin, aufgrund Ihres Vorhabens, auf Stufe U15 eine Regionalauswahl aufzubauen, haben Sie im Jahr 2011 das Sportamt kontaktiert und sich über Unterstützungsmöglichkeiten informiert. Heute ist die von Ihnen gegründete Interessensgemeinschaft Unihockey Nordwestschweiz unter anderem die Trägerinstitution der U15 Regionalauswahl Nordwestschweiz. Wie kam es dazu?
Der Nachwuchsleistungsbereich im Unihockey war zu diesem Zeitpunkt in unserer Region noch überhaupt nicht vorhanden. Mit der Gründung der U15 Regionalauswahl wollten wir einen ersten Schritt in der Leistungssportförderung machen. Um die Unterstützungsmöglichkeiten kennen zu lernen habe ich mich dazumal an das Sportamt BL gewandt.

Welche Rolle haben die Swisslos Sportfonds-Gelder des Kantons Basel-Landschaft dabei gespielt?
Die Swisslos Sportfonds Gelder haben bei der Gründung, aber auch bei jedem weiteren Entwicklungsschritt in den letzten Jahren eine unglaublich wichtige Rolle gespielt. Sie haben uns eine Sicherheit gegeben, Neues auszuprobieren und das Angebot weiter auszubauen. Heute organisieren wir neben der U15 Auswahl auch eine U13 Auswahl und bieten vormittags und mittags total fünf Trainingsmöglichkeiten am Regionalen Leistungszentrum.

Interview Bruno Schallberger, Präsident Curling Zentrum Basel

Die im Jahr 1970 erbaute Curlinghalle in Arlesheim gehörte einst zu den grössten und modernsten Curlinghallen Europas. Sie trug wesentlich zu einer rasanten Entwicklung des regionalen Curlingsports bei. Nach gut vier Jahrzehnten wurde die Halle in der Sommerpause saniert, renoviert und umgebaut. Dabei profitierte das Curling Zentrum Region Basel von einem Beitrag von 435‘000 Franken aus dem Swisslos Sportfonds. Nachfolgend ein Kurzinterview mit Präsident Bruno Schallberger.

Bruno Schallberger, wie gestalteten sich der Umbau und die Sanierung der Curlinghalle?
Zählte die Curlinghalle beim Neubau im Jahr 1970 noch zu den grössten und modernsten Curlinghallen in Europa, gab es nach über 40 Jahren Betrieb vor allem auf technischer Seite Nachholbedarf. Die Klimatisierung und der enorme Energieverbrauch entsprachen nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Während der Sommerpause wurde intensiv gearbeitet und alles gemäss den neusten Erkenntnissen saniert, renoviert und umgebaut. Heute wird für den Betrieb der Halle deutlich weniger Energie verbraucht. Einen Teil dazu tragen die Solarzellen auf dem Dach bei, welche ebenfalls installiert wurden.
Natürlich stellten uns unerwartete Probleme immer wieder vor Herausforderungen.
Ich denke dies ist aber normal, wenn man eine alte Anlage „in die Hand nimmt“.

Wie präsentiert sich die neue Curlinghalle heute?
Die Curlinghalle wirkt wie ein kompletter Neubau, ich bin sehr zufrieden mit dem Resultat. Auch die Rückmeldungen der Bevölkerung und der Sportlerinnen und Sportler sind durchaus positiv. Kaum einer hätte gedacht, dass dies in derart kurzer Zeit möglich ist und die aufwändige Hallensanierung noch vor Saisonstart abgeschlossen werden kann. Das Rohrsystem zum Herabkühlen der Platten muss nochmals überarbeitet werden, ansonsten aber hat sich die Sanierung mehr als gelohnt.  Eine Livestreaming-Anlage sorgt sogar dafür, dass Spiele und somit auch Bilder unserer Halle in die Welt hinausgetragen werden können. Einmal verfolgten somit 3800 Zuschauer eine Partie des norwegischen Spitzencurlers Thomas Ulsrud, welcher bei uns zu Gast war.
Da ein Umbau in diesem Ausmass sehr kostenintensiv ist, waren die Beiträge aus dem Swisslos Sportfonds für uns von enormer Bedeutung.

Gerne würde ich noch erwähnen, dass die Jugendförderung für uns seit Jahren ein Anliegen ist. Wir bieten zu sehr günstigen Konditionen Probelektionen für Schulklassen an. Wer also die sanierte Halle auch von innen sehen möchte, ist herzlich dazu eingeladen, vorbeizuschauen.

Welche Projekte konnten Sie nebst dem Umbau der Halle dank den Swisslos-Sportfonds-Geldern realisieren?
Beim Curling müssen auch die Steine nach einer gewissen Zeit „renoviert“ werden. Da diese Kosten aber enorm hoch sind, haben wir uns dazu entschlossen, neue Steine anzuschaffen. Somit müssen wir für die nächsten 10-20 Jahre nicht mehr an eine „Renovierung“ denken. Auch hier wurden wir von Beiträgen aus dem Swisslos Sportfonds Baselland unterstützt. Heute besitzen wir das Curlingstein-Modell, welches an den Olympischen Spielen in Pyeongchang im Einsatz war, worüber wir sehr stolz sind. Zudem konnten wir bei der Organisation der Juniorinnen Schweizermeisterschaften ebenfalls auf die wertvolle finanzielle Unterstützung des Swisslos Sportfonds des Kantons Basel-Landschaft zählen. Da es weltweit immer mehr Turniere gibt, muss man technisch auf dem neusten Stand bleiben. Die Gelder stellen sicher, dass wir da mithalten können. 

Interview NKL

«Unverzichtbarer Beitrag an vielseitiges Angebot»
Das Nordwestschweizerische Kunstturn- und Trampolinzentrum Liestal (NKL) profitierte im 2016 von Unterstützungsgeldern in der Höhe von rund 80’000 Franken. Ein Kurzinterview mit Thomas Rutishauser, dem Geschäftsleiter des NKL.

Thomas Rutishauser, was bedeutet für Sie die Unterstützung durch den Swisslos Sportfonds?
Die Gelder aus dem Swisslos Sportfonds sind für das NKL ein unverzichtbarer Beitrag an das vielseitige Angebot. Grundsätzlich finanzieren wir uns zu einem Drittel durch Elternbeiträge, zu einem Drittel mit Erträgen aus Eigenveranstaltungen und Sponsoren, und zu einem Drittel aus Verbandsbeiträgen, Jugend+Sport- und eben den Sportfonds-Geldern.

Wie setzt das NKL die Gelder ein?
Die Beiträge werden für diese Bereiche und Projekte eingesetzt, wofür sie auch beantragt und gesprochen wurden. So kommt der Stützpunktbeitrag (43’000 Franken) – der grösste Beitrag – klar dem Leistungssport zugute. Der Rest geht an die entsprechenden Projekte, beispielsweise im vergangenen Jahr in die Erstellung eines neuen Raums für das Kinderturnen.

Was bedeutet der neue Raum für das NKL?
Ohne die neue Kinderturnhalle wären wir an unsere Kapazitätsgrenze gestossen. Zurzeit turnen insgesamt rund 70 Athletinnen und Athleten im NKL leistungsorientiert, 180 dagegen in weiteren Angeboten des Breitensports. Im neuen Raum können nun Anfänger im Kunstturnen an den verschiedenen Geräten ausgebildet werden.

Weitere Informationen.

Bild Legende:
Foto: zVg Curling Zentrum Region Basel
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Foto: zVg NKL
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Foto: zVg NKL

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