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Regelungen im Sport

Stand: 22.6.2020


Der Bundesrat hebt per 22. Juni 2020 in einem vierten Schritt die verbliebenen Einschränkungen weitgehend auf. Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 1000 Personen sind wieder erlaubt. Das Nachverfolgen von Kontakten muss aber stets möglich sein. Der Veranstalter muss sicherstellen, dass die Zahl der maximal zu kontaktierenden Personen nicht grösser als 300 ist, etwa durch die Unterteilung in Sektoren.

Die Umsetzung des Bundesratsentscheids bedeutet jedoch auch Herausforderungen – in erster Linie für Ihre Vereine, die Veranstalter und Sportanlagenbetreiber. Sie müssen für ihre Trainings und Wettkämpfe ein Schutzkonzept erstellen. Anders als die Schutzkonzepte der Verbände werden diese jedoch nicht mehr einzeln vom BASPO plausibilisiert, sie müssen jedoch bei Bedarf der Gesundheitsbehörde vorgewiesen werden können.

Die Details zu den seit 22. Juni geltenden Regeln und Schutzkonzepten entnehmen Sie bitte den generellen Rahmenvorgaben, die das BASPO erstellt hat. Im Zentrum des Konzepts für den Trainingsbetrieb der Vereine seit 22. Juni stehen die fünf übergeordneten Grundsätze für den Sport:

1. Symptomfrei ins Training/Wettkampf
2. Distanz halten (wenn immer möglich 1,5 m Abstand)
3. Einhaltung der Hygieneregeln des BAG
4. Präsenzlisten (Rückverfolgung von engen Kontakten – Contact Tracing)
5. Bezeichnung verantwortlicher Person

Für den Wettkampfbetrieb gelten die Regeln, wie sie ebenfalls in den Rahmenvorgaben aufgeführt sind. Für den Wettkampfbetrieb müssen die einzelnen Veranstalter nach wie vor ein individuelles Schutzkonzept erstellen, gemäss den Rahmenvorgaben. Da die Schutzkonzepte für den Wettkampfbetrieb je nach Sportart sehr unterschiedlich sein können, kann Swiss Olympic kein Standard Schutzkonzept für den Wettkampfbetrieb zur Verfügung stellen.

Seit 22. Juni 2020 dürfen Veranstaltungen und Wettkämpfe bis zu maximal 1‘000 Personen wieder durchgeführt werden. Bei der Personen-Anzahl sind alle Teilnehmenden, Zuschauenden sowie die Helferinnen und Helfer einzurechnen. Sofern es zu keiner Durchmischung der Zuschauer*innen mit den Sportler*innen kommt, sind auch bis je 1000 möglich. Der Veranstalter muss sicherstellen, dass die Zahl der maximal zu kontaktierenden Personen nicht grösser als 300 ist, etwa durch die Unterteilung in Sektoren. Eine Durchmischung dieser Gruppen ist nicht erlaubt. Kann innerhalb dieser Gruppen der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden, empfiehlt sich gemäss BAG zudem das Tragen einer Schutzmaske. Gilt bei einer Veranstaltung jedoch eine generelle Maskenpflicht und/oder kann die Abstandsregelung (1,5m) durchgehend eingehalten werden, kann die Aufteilung auf Gruppen und die Erfassung der Personendaten verzichten werden. Die Veranstalter von Sportanlässen müssen zwingend ein Schutzkonzept erstellen. Dabei ist auch eine Person zu bezeichnen, welche für die Umsetzung verantwortlich ist. Im Zentrum stehen die Massnahmen zur Nachverfolgbarkeit allfälliger Infektionsketten. 

Die Anlagen, Garderoben usw. müssen seit dem 6. Juni entsprechend den normalen Richtlinien gereinigt werden und es sind keine ausserordentlichen Reinigungsmassnahmen und Desinfektionen mehr notwendig.

 

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