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Sportamt organisierte Tagung Sportförderung in den Gemeinden

14.11.2016 10:50

Die grössten Sportförderer sind die Gemeinden

40 Vertreterinnen und Vertreter aus 25 Baselbieter Gemeinden besuchten die Tagung „Sportförderung in den Gemeinden“, welche das Sportamt Baselland im Schloss Ebenrain in  Sissach durchführte. Mehrmals kam zum Ausdruck, wie wichtig die Gemeinden für die Sportförderung sind. Das Sportamt-Team unterstützt die Gemeinden, insbesondere durch Beratungsleistungen.

Sissach. tb. Erstmals stand an einer Tagung des Sportamtes Baselland die Sportförderung in den Gemeinden im Mittelpunkt. Das Ziel der Tagung war, den Gemeinden aufzuzeigen, wie sie den Sport gezielt fördern können, und wie der Kanton die Gemeinden in der Sportförderung unterstützen und beraten kann. „Die wichtigsten Sportförderer, das sind die Gemeinden“. Regierungsrätin Monica Gschwind brachte diese Aussage gleich zu Beginn ihrer Einleitung. Sie würdigte, dass die Gemeinden die Sportvereine, den Schulsport und den Individualsport unterstützen und dass sie den Sporttreibenden die Infrastruktur für ihre Sportaktivitäten zur Verfügung stellen, für deren Bewirtschaftung sie sorgen. Als ehemalige Gemeindepräsidentin kennt Regierungsrätin Monica Gschwind die Tätigkeiten und Möglichkeiten der Gemeinden gut. In ihrer Rede strich Monica Gschwind auch den Stellenwert des Sports im Baselbiet sowie der Sportvereine heraus, zeigte die Veränderungen im Sportverhalten auf, bezeichnete die Rekrutierung von Personen für die Freiwilligenarbeit und die Realisierung von künftigen Sportanlagenprojekten als grösste Herausforderungen. Josy Beer, am Bundesamt für Sport für Bewegungs- und Sportnetze zuständig und somit Ansprechpartnerin für Kantone, Gemeinden oder Verbände, zeigte in ihrem Hauptreferat die Mittelverteilung von Bund, Kantonen und Gemeinden auf und legte dar, dass die Gemeinden als grösste Sportförderer 1.35 Milliarden Franken pro Jahr in der Sportförderung ausgeben. Josy Beer stellte die Schwerpunkte der Tätigkeit eines lokalen und regionalen Bewegungs-und Sportnetzes vor. Dabei spielt eine Sportkoordinatorin oder ein Sportkoordinator eine zentrale Rolle. Anhand einiger Beispiele erläuterte sie, wie sich in verschiedenen Städten und Regionen Bewegungs- und Sportnetze erfolgreich etabliert und für die Sportförderung einen Mehrwert generiert haben.

In ihrer Funktion als Gemeindepräsidentin stellte Landrätin Marianne Hollinger die Sportförderung in der Gemeinde Aesch vor. Marianne Hollinger erklärte, dass es sich für eine Gemeinde lohnt, in die Jugendarbeit eines Sportvereins zu investieren. Sie sagte: „Vereine machen Präventionsarbeit und sind eine wichtige Stütze von unserer Gesellschaft.“ Die Gemeinde Aesch fördert den Sport sehr gezielt, vor allem die Nachwuchsförderung, sei es durch ein Jugendförderkonzept, Angebote des freiwilligen Schulsports, Sport-und Sportförderpreise das Vereinskartell oder Investitionen in die Sportinfrastruktur der Gemeinde. Marianne Hollinger stellte klar, dass die Sportvereine in der Sportförderung eine sehr zentrale Funktion haben und erwartet, dass der Kanton weiterhin Beiträge an Sportanlagenprojekte leisten wird.

Im Anschluss an die Hauptreferate hatten die Teilnehmenden der Tagung Gelegenheit, sich in vier verschiedenen Workshops intensiv mit der einen oder anderen Thematik auseinanderzusetzen, so mit den Herausforderungen in der Sportinfrastruktur, den Bewegungsräumen für Kinder und Jugendliche, mit den Sportangeboten in den Gemeinden, den Sportkoordinatoren und mit den finanziellen Unterstützungsleistungen durch den Kanton. Die Teilnehmenden interessierten sich vor allem für den freiwilligen Schulsport, die Sportkoordinatoren und in der Infrastruktur vor allem für Sicherheitsfragen bei Spielplätzen und Schulwegen.

Zum Abschluss der Tagung, die von Deborah Murith, Leiterin Kommunikation der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion, kompetent moderiert wurde, stellte Thomas Beugger, Leiter des Sportamtes Baselland, zwölf Schlüsselbotschaften vor. Aus Sicht des Sportamtes sind diese im Zusammenhang mit der Sportförderung in den Gemeinden wichtig. Der Sportamt-Leiter dankte den Gemeinden für ihr Engagement und machte auf die kostenlosen Beratungsleistungen des Sportamtes für die Gemeinden aufmerksam. Bereits im Anschluss an die Tagung trafen im Sportamt erste konkrete Anfragen von Gemeinden ein, so für den freiwilligen Schulsport, das Sportnetz und die Sportkooordinatoren-Ausbildung.

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