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Sonderschulung im Heim

Interne und externe Sonderschulung
Bei der Sonderschulung können zwei grundlegende Formen unterschieden werden: Externe Sonderschulung umfasst die besondere Beschulung an einer Sonderschule ohne gleichzeitigen Heimaufenthalt. Für die Angebote der externen Sonderschulung erhalten Sie weitere Informationen beim Amt für Volksschulen, Abteilung Sonderpädagogik . Im Folgenden wird nur auf die interne Sonderschulung eingegangen.
 
Was ist Sonderschulung im Heim?
Die Sonderschulung im Heim ist ein Angebot für Schülerinnen und Schüler, die in ihren Entwicklungs- und Bildungsmöglichkeiten so stark beeinträchtigt sind, dass sie dem Unterricht im Grund- und Förderangebot und in den Kleinklassen trotz spezifischer Unterstützung nicht beziehungsweise nicht mehr folgen können.
Eine Unterbringung in ein Sonderschulheim setzt immer einen Entscheid des Amtes für Kind, Jugend und Behindertenangebote voraus. Dem Entscheid geht zwingend eine schulpsychologische oder kinderpsychiatrische Abklärung und eine entsprechende Empfehlung voraus. Auch bei kindesschutzrechtlich angeordneten Unterbringungen in Sonderschulheimen ist eine Empfehlung der Abklärungsstellen zwingend.
Die Unterbringung eines Kindes oder einer/eines Jugendlichen in ein Sonderschulheim bedarf im Kanton Basel Landschaft zusätzlich zur Empfehlung der Abklärungsstelle (Schulpsychologischer Dienst oder Kinder- und Jugendpsychiatrie) einer sozialen Indikationsstellung. Zur sozialen Indikationsstellung sind die Sozialdienste der Gemeinden, die Beratungsstelle für Behinderte der Stiftung Mosaik und die Sozialberatung der Birmann-Stiftung ermächtigt.
Liegt ausschliesslich eine soziale Indikation vor, ist ein Heimangebot ohne interne Schule die richtige Lösung. Das Kind besucht die Regelschule.
Liegt ausschliesslich eine schulische Indikation vor, ist eine Unterbringung in einem Sonderschulheim nicht möglich.
 
Welche Angebote gibt es in Basel-Landschaft?
Für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen stehen das Sonderschulheim Auf der Leiern in Gelterkinden und das Sonderschulheim Sonnenhof in Arlesheim zur Verfügung.
Für Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten, welche eine Sonderschulindikation des Schulpsychologischen Dienstes oder der Kinder- und Jugendpsychiatrie haben, stehen die Sonderschulheime auf Sekundarstufe I Schillingsrain und Röserental in Liestal und das Sonderschulheim Wolfbrunnen in Lausen zur Verfügung. Das Sonderschulheim Sommerau betreut und schult Kindern im Primarschulalter.
 
Wann erfolgt eine Sonderschulung im Heim?
Grundvoraussetzungen ist eine soziale Indikation oder eine kindesschutzrechtlich angeordnete Massnahme. Des weiteren müssen die Grund- und Förderangebote und die der Kleinklassen ausgeschöpft sein. Sind diese Angebote nicht ausreichend, um die Beeinträchtigungen in der Sozial-, Lern- und Leistungskompetenz zu beheben, ist eine Unterbringung in einem Sonderschulheim angezeigt.
 
Wer bezahlt Sonderschulung im Heim?
Für die im Kanton Basel-Landschaft wohnenden Schülerinnen und Schüler ist die Sonderschulung im Heim unentgeltlich.
 
Werden Transportkosten übernommen?
Anspruch auf Organisation und Finanzierung der Fahrten zur Sonderschulung haben Schülerinnen und Schüler, die wegen ihrer Behinderung den Weg zur Sonderschulung nicht selbständig zurück legen können. Als Schulweg gilt der Weg zwischen Wohnort und dem Ort, wo die bewilligte Sonderschulung stattfindet.
Das Amt für Kind, Jugend und Behindertenangebote stützt sich bei seinem Entscheid bezüglich Fahrten zu Beginn einer Sonderschulmassnahme auf die Empfehlung der Abklärungsstelle und bei der regelmässigen Überprüfung einer laufenden Sonderschulung auf die Empfehlung der Sonderschuleinrichtung.
Für die Organisation der Fahrten ist die Sonderschuleinrichtung zuständig.
  

Weitere Informationen.

Kontakt

Amt für Kind, Jugend und Behindertenangebote
Ergolzstrasse 3, Postfach
4414 Füllinsdorf
T 061 552 17 70
F 061 552 17 73

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