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Pflegefamilien

Aufnahme eines Pflegekindes
Sie interessieren sich für die Aufnahme eines Pflegekindes? Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Wohle des Kindes und zur kantonalen Kinder- und Jugendhilfe.
Die Aufnahme eines Kindes, auch wenn es mit Ihnen verwandt ist, in Wochen- oder Dauerpflege bedarf einer Bewilligung durch die Kindesschutzbehörde (KESB). Pflegefamilien und die unterbringenden Eltern oder anordnenden Behörden vereinbaren Abmachungen in einem Pflegevertrag .
Pflegeeltern erhalten eine finanzielle Entschädigung . Die Höhe der Entschädigung richtet sich nach der Fachlichkeit der Pflegefamilie . Die Pflegeeltern werden durch den Kanton angestellt, vorbehalten sind Anstellungen von Pflegeeltern bei einer Organisation mit einem Dienstleistungsangebot in Familienplatzierung.  Die im Rahmen der AHV-rechtlichen Arbeitgeberstellung des Kantons übernommenen Verpflichtungen sowie die Entschädigungen sind in der Verordnung über die Vergütung von Mandaten an unselbständig Erwerbende geregelt.
Der Verdienstanteil des Pflegegelds muss versteuert werden. Die Pflegeeltern sind verpflichtet, Versicherungen für das Pflegekind abzuschliessen.
Der Pflegefamiliendienst in Muttenz, www.pflegefamiliendienst.ch , informiert Sie über Aufgaben und Anforderungen, die an Pflegefamilien gestellt werden.
 
Behörden
Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien durch eine Behörde
Als Behörde erwägen Sie die Unterbringung eines Kindes oder Jugendlichen in einer Pflegefamilie und suchen nach einem geeigneten Platz. Der Pflegefamiliendienst ist Ihnen beim Finden behilflich: www.pflegefamiliendienst.ch
Der Kanton gewährt Beiträge an die Aufenthalts- und Betreuungskosten von Kindern und Jugendlichen mit zivilrechtlichem Wohnsitz im Kanton in Pflegefamilien, Fachpflegefamilien und Pflegefamilien für Kriseninterventionen, sofern die Unterbringung fachlich indiziert oder jugendstrafrechtlich oder vormundschaftsrechtlich angeordnet ist.
Formulare für indizierende Stellen und anordnende Behörden
 
Eltern
Sie fühlen sich als Mutter oder Vater mit der Erziehung und Betreuung Ihres Kindes oder Jugendlichen überfordert und erwägen, es in einer Pflegefamilie unterzubringen. Besprechen Sie sich mit der Sozialberatung Ihrer Gemeinde. Diese Stelle analysiert mit Ihnen gemeinsam die Situation und sucht nach Auswegen aus den aktuellen Schwierigkeiten und nach mittel- und langfristigen Lösungen. Alternativ zu einer Unterbringung in einer Pflegefamilie wird geprüft, ob sozialpädagogische Familienbegleitung genügend Unterstützung bietet, sodass die Entwicklung Ihres Kindes nicht gefährdet ist.
Sollte eine Unterbringung in einer Pflegefamilie in Frage kommen, suchen Sie gemeinsam nach einem passenden Platz und bereiten die Unterbringung vor.
Der Kanton gewährt Beiträge an die Betreuungskosten von Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien, sofern die Aufnahme fachlich indiziert ist.
Die Unterhaltspflichtigen sowie die volljährigen Jugendlichen haben sich entsprechend ihrem Einkommen an den Beiträgen zu beteiligen.
 
Weitere Informationen
Kantonal- und bundesrechtliche Grundlagen:
- Eidgenössische Pflegekinderverordnung PAVO 

Weitere Informationen.

Kontakt

Amt für Kind, Jugend und Behindertenangebote
Ergolzstrasse 3, Postfach
4414 Füllinsdorf
T 061 552 17 70
F 061 552 17 73

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