Politische Geschäfte

Voller Einsatz für den Forschungsstandort Schweiz
Aufgrund der abgebrochenen Verhandlungen zum Rahmenabkommen mit der EU wird die Schweiz bei der Eingabe von Projekten im Rahmen des europäischen Forschungs- und Innovationsprogramms «Horizon Europe» als Drittstaat behandelt. Dies hat einschneidende Nachteile für Forschende zur Folge und wirkt sich negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen und der Wirtschaft aus. Als Träger der Universität Basel, der FHNW und des Swiss TPH setzt sich der Kanton Basel-Landschaft mittels einer Standesinitiative dezidiert für eine erneute Vollassoziierung der Schweiz ein. 

Grünes Licht für starke Universität und Partnerschaft
Nach dem Landrat hat auch der Grosse Rat die für die Universität Basel wegweisende Teilrevision des Universitätsvertrags sowie den Leistungsauftrag und Globalbeitrag für 2022 bis 202025 genehmigt. Mit dieser Stärkung der bikantonalen Trägerschaft, der Modernisierung der Governance sowie den zusätzlichen Investitionen in Forschung und Lehre ist die Wettbewerbsfähigkeit der Universität für die nächste Leistungsperiode und darüber hinaus gesichert. Als nächste grosse Etappe folgt die Detailarbeit im Bereich Immobilien.

In den Medien: SRF Regionaljournal (BL) | BaZ | Volksstimme  

«Zukunft Volksschule» wird ab Schuljahr 2022/23 umgesetzt
Der Landrat hat der Vorlage zur Sicherung der Zukunftschancen der Baselbieter Schülerinnen und Schüler zugestimmt. Ausdrücklich gewürdigt wurde die Erarbeitung und Gewichtung der Massnahmen unter Einbezug von Vertretungen der Schulbeteiligten, der Landratsfraktionen und der Gemeinden. Die Investitionen in die Kernfächer Deutsch und Mathematik, ein eigenständiges Fach Medien und Informatik sowie in die gezielte Aus- und Weiterbildung der Primar- und Sekundarlehrpersonen belaufen sich für den Kanton auf rund 50 Millionen Franken über einen Zeitraum von sieben Jahren. 

In den Medien
: SRF Regionaljournal | BZ | Volksstimme

«PICTS»-Lehrpersonen an jeder Baselbieter Schule
Der pädagogische Umgang mit digitalen Medien und Geräten ist aus einem zeitgemässen Unterricht nicht mehr wegzudenken. Künftig werden deshalb an den Schulen aller Stufen gezielt weitergebildete Lehrpersonen «Pädagogischen ICT-Support» leisten: in dieser Spezialfunktion unterstützen und beraten sie die Schulleitung und ihre Kolleginnen und Kollegen in allen Belangen der Digitalisierung im schulischen Umfeld. Die Umsetzung startet im Schuljahr 2022/23. Sämtliche Projekt- und Weiterbildungskosten inklusive Finanzierung der notwendigen Stellvertretungen übernimmt der Kanton.