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Zusammenarbeit im Bildungsraum Nordwestschweiz verstetigt

26.04.2013
Die Regierungen der Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn haben beschlossen, die Zusammenarbeit im Bildungsraum fortzuführen. Wichtige Ziele sind inzwischen erreicht worden. Die vierkantonale Zusammenarbeit hat das Gewicht der vier Kantone auf gesamtschweizerischer Ebene erhöht. Anstelle einer weitergehenden strukturellen Harmonisierung und verstärkten Institutionalisierung konzentriert sich die Zusammenarbeit künftig auf konkrete Themen, die Entwicklung der Lehrerinnen- und Lehrerbildung sowie die Positionierung der vier Kantone in den Gremien der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK). Weiterhin vorgesehen ist ein periodischer Bildungsbericht.
Seit 2007 arbeiten die Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn im Bildungsraum Nordwestschweiz eng zusammen. In dieser Zeit wurden wesentliche Ziele der Zusammenarbeit erreicht: Die Strukturreformen sind in allen vier Kantonen eingeleitet resp. bereits realisiert. Weitere Schritte zur inhaltlichen Harmonisierung sind im Rahmen des laufenden Projekts des Deutschschweizer Lehrplans 21 vorgesehen. Bewährt hat sich die Zusammenarbeit auch in Bezug auf konkrete Aufgaben: die Einführung gemeinsamer Leistungstests und eines vierkantonalen Abschlusszertifikats für die Volksschule, die Arbeiten am neuen Lehrplan 21 und zugehörigen Lehrmitteln, die Begabungsförderung an den Gymnasien oder die Nachholbildung für Erwachsene in der Berufsbildung. Die vierkantonale Zusammenarbeit gewährleistet zudem die gemeinsame Weiterentwicklung der Lehrerinnen- und Lehrerbildung. 2012 konnte ein erster vierkantonaler Bildungsbericht Nordwestschweiz publiziert werden.
Positive Bilanz
Aufgrund dieser positiven Bilanz haben die vier Regierungen die Fortführung der vierkantonalen Zusammenarbeit beschlossen. Neben der Trägerschaft der FHNW steht die gemeinsame Arbeit an kantonalen Vorhaben und Themen im Vordergrund, die sich dank der vierkantonalen Zusammenarbeit besser und effizienter realisieren lassen und mit denen sich der Bildungsraum gesamtschweizerisch profilieren kann. Die Vertretung gemeinsamer Interessen in den gesamtschweizerischen Gremien sowie Fragen der gemeinsamen Lehrerinnen- und Lehrerbildung haben weiterhin grosses Gewicht.
In Bezug auf strukturelle Entwicklungen im Volksschulbereich zeigt sich, dass die vier Kantone eine sehr unterschiedliche Ausgangsbasis haben (unter anderem bedingt durch die unterschiedliche Rolle und Autonomie der Gemeinden). Der Fokus liegt daher künftig auf der kantonalen respektive bikantonalen Umsetzung der bereits beschlossenen grossen Strukturreformen. Organisatorisch wird die vierkantonale Zusammenarbeit in die kantonalen Regelstrukturen überführt. Die bisherige Projektorganisation wird abgelöst.
FHNW und gesamtschweizerische Harmonisierung als Auslöser
Der Auslöser für die enge Zusammenarbeit der vier Kantone im Bildungsbereich war die Gründung der gemeinsamen Fachhochschule 2006. Hinzu kamen die sich ab Mitte 2000 in allen vier Kantonen aufgrund der gesamtschweizerischen Vorgaben abzeichnenden Reformschritte im Volksschulbereich. 2009 haben die vier Regierungen die Zusammenarbeit auf eine vertragliche Basis gestellt.
 
> Tätigkeitsbericht Bildungsraum Nordwestschweiz 2012
> Projektübersicht 2012 und Perspektiven 2013

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