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Sabina Hafner und Mario Dolder vertreten das Baselbiet an den Olympischen Winterspielen

23.01.2018

Baselbieter Olympia-Team

Bobsportlerin Sabina Hafner und Biathlet Mario Dolder werden das Baselbiet an den Olympischen Wettbewerben in Pyeongchang vertreten. An einer Medienkonferenz des Sportamtes Baselland informierten Hafner und Dolder über die Olympia-Selektion, ihre bisherige Saison und ihre Ziele an Olympia.

Sabina Hafner und Mario Dolder, Mitglieder des Baselbieter Olympiateams, erfüllten die Selektionskriterien für die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen und zählen zur Schweizer Olympia-Delegation in Pyeongchang.

Die Prattler Eishockeyspielerin Sandra Thalmann fand (vorerst) im Olympia-Kader des Frauen-Eishockeyteams keine Aufnahme und ist auf Pikett gesetzt worden. Vor vier Jahren, an den Spielen in Sochi, hatte Sandra Thalmann mit dem Frauen-Eishockey-Nationalteam die Bronzemedaille gewonnen.

Dritte Olympia-Teilnahme für Sabina Hafner
Nach 2006 in Turin (10. Rang zusammen mit Cora Huber) und 2010 in Vancouver (12. Platz mit Caroline Spahni) wird die 33-jährige Liestaler Bobsportlerin Sabina Hafner zum dritten Mal an Olympischen Winterspielen teilnehmen. Das Bobteam Hafner schaffte die Selektion dank eines sechsten Rangs am Weltcuprennen in St. Moritz und eines siebten Rangs am Weltcup-Rennen in Altenberg. Vor etwas mehr als einem Jahr hatte Sabina Hafner ihr Comeback als Bobpilotin gegeben, nachdem sie zwischenzeitlich als Einzelsportlerin im Skeleton-Schlitten durch den Eiskanal raste. Sie bereut ihr Comeback nicht: „Der Wechsel von Skeleton zum Bob hat sich voll ausbezahlt.“ Von ihrer Rückkehr profitierte auch der Frauen-Bobsport in der Schweiz. „Jetzt ist der Frauen-Bobsport wieder im Aufschwung. Nach den Olympischen Winterspielen mache ich Platz für den Nachwuchs.“

Sabina Hafner wird an Olympia von den Anschieberinnen Eveline und Rahel Rebsamen unterstützt. Welche der Zwillingsschwester am 20./21. Februar 2018 im Olympia-Wettbewerb zum Einsatz kommen wird, ist noch offen. „Es gibt leichte Differenzen bei den Zwillingsschwestern. Ich darf sicher auch mitentscheiden, wer mit mir die Olympia-Bobrennen bestreiten wird“. Ihren Olympia-Schlitten sieht sie erst wieder in Südkorea.

In diesen Tagen wird das Design für Olympia erstellt. „Der rot-weisse Anstrich motiviert mich zusätzlich“, erzählt die Baselbieterin erfreut. Bis zur Abreise nach Südkorea stehen hauptsächlich kurze und wenig intensive Trainingseinheiten ohne Schlitten auf dem Programm. In Südkorea wird sie sich auf das Wesentliche fokussieren: „Das Olympiarennen werde ich genau gleich wie ein Weltcuprennen vorbereiten. Ich werde genau das machen, was auch im Weltcup wichtig ist. Ja nicht zuletzt noch experimentieren.“ Vor dem Olympiaeinsatz dürfen alle Teams genau zehn Trainingsfahrten absolvieren. Hafner kennt die Bahn bereits aus dem Vorjahr: „Die Bahn ist schwierig zu fahren. Es gibt zwei entscheidende Kurven. Wenn ich diese in drei von vier Läufen treffe, dann bin ich sehr zufrieden.

Zu ihrer Zielsetzung sagt sie: Bei meiner dritten Olympiateilnahme wäre das Ziel ein olympisches Diplom (=Top 8). Es wird sich wohl in den ersten zwei Fahrten entscheiden. Bin ich da mit dabei, dann kann vieles passieren. Fünf Teams sind insbesondere am Start sehr viel weiter als wir. Wir haben insbesondere dann Chancen, wenn die Top Teams patzen, müssen aber selber zuerst optimal herunter kommen.“

Olympia-Premiere für Mario Dolder
Dank seinem sechsten Rang am Weltcup-Rennen über zehn Kilometer in Oestersund wusste der in Sissach wohnhafte Zeglinger bereits am 2. Dezember 2017, dass er zum ersten Mal an Olympischen Spielen teilnehmen kann. „Das war mein bestes Rennen meiner bisherigen Karriere. In diesem Wettkampf hat alles zusammengepasst.“ Dieses Top-Resultat konnte Dolder in den weiteren Rennen dieses Winters noch nicht bestätigen. „Die Laufform passt, im Moment ist das Schiessen das Problem.“ Er ist aber zuversichtlich, dass er in Südkorea bereit sein wird: „Es bleiben noch drei Wochen, um die Schiess-Leistungen zu verbessern.“ 

Seine starke läuferische Verfassung führt Mario Dolder auf Anpassungen im Trainingsprogramm zurück: „Ich habe länger und härter trainiert und zudem in Zusammenarbeit mit den Physiotherapeuten meine Rumpfmuskulatur verbessert.“ 

Dolder wird nach einem kurzen Trainingslager in der Lenzerheide am 2. Februar mit dem Team nach Südkorea fliegen: „Dort geht es dann gleich weiter mit zahlreichen Trainings und Testrennen auf der Olympiastrecke, um das Gefühl für die Strecken zu erhalten.“ Zur Olympia-Biathlonanlage sagt er: „Die ganze Anlage, die Strecke sowie die Topographie passen mir sehr gut.“ 

Im Moment liegt sein Fokus auf den bevorstehenden Wettkämpfen in Pyeongchang, wo er mindestens im Sprintwettkampf, Einzellauf und in der Staffel zum Einsatz kommen wird.  

Seine Olympia-Premiere wird der 27-jährige Mario Dolder am 11. Februar am Sprintrennen über zehn Kilometer erleben. Nachdem er im Vorjahr an den Weltmeisterschaften in Hochfilzen den 15. Rang erreicht hatte, möchte er diese Platzierung im Olympiarennen bestätigen. Dolder ist sich bewusst, dass es dafür eine perfekte Leistung braucht.“ 

 

Weitere Informationen.

Bild Legende:

Die Baselbieterin Sabina Hafner (Bob) und der Baselbieter Mario Dolder (Biathlon) haben sich für die Winterspiele in Pyeongchang qualifiziert. Auf dem Bild die BL-Olympiadelegation mit einer Vertretung des Regierungsrats anlässlich der heutigen Medienkonferenz.

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