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Schulstart im Kanton Basel-Landschaft

13.08.2018

Laufbahnorientierung als zentraler Erfolgsfaktor der Bildungspolitik

Eine frühzeitige Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit möglichen Berufsfeldern und Bildungswegen erhöht ihre Chancen im Arbeitsmarkt nachweislich. Im Rahmen ihres traditionellen Anlasses zum Schulanfang besuchte Regierungspräsidentin und Bildungsdirektorin Monica Gschwind das Gymnasium Oberwil. Dabei zeigte sie auf, wie eine harmonisierte Laufbahnorientierung zwischen den verschiedenen Schulstufen funktioniert. Im Fokus standen Fördermassnahmen im MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) -Bereich unter Berücksichtigung von Begabungsförderungs- und Genderaspekten.
 
Die hohe Qualität und zukunftsorientierte Ausbildung ihrer Fachkräfte ist für die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz von elementarer Bedeutung. Die sogenannten MINT-Fächer gelten als unbestrittenes Erfordernis des Arbeitsmarktes. Vor allem in den eher technischen Berufen und im Gesundheitswesen sind diese Fächer eine unabdingbare Voraussetzung. Aus diesem Grund ist es entscheidend, dass bereits in der Primarschule das Interesse an diesen zukunftsträchtigen Disziplinen geweckt wird. Hier geht es darum, traditionelle Vorstellungen, dass diese Fächer primär dem männlichen Nachwuchs vorbehalten sind, aufzuweichen. Zunehmend lassen sich auch junge Frauen dafür begeistern. Eine eigens durch den Kanton Basel-Landschaft eingesetzte Kooperationsgruppe Fachkräftebedarf setzt sich unter Einbezug der Wirtschaftsverbände mit den Entwicklungen des Arbeitsmarktes differenziert auseinander. Die konkret ergriffenen Massnahmen des Kantons Basel-Landschaft erweisen sich als wirksam.
 
Basis für erfolgreichen Übertritt
So findet bis zum Ende der Sekundarstufe I in allen drei Zyklen eine fokussierte MINT-Förderung statt. Sie führt im Ergebnis dazu, dass ein forschend-entdeckendes Lernen verankert wird, unterschiedliche naturwissenschaftlich-technische Methoden bekannt sind, eine naturwissenschaftliche Denk- und Handlungsweise gefördert, eine problem- und lösungsorientierte Arbeitsweise vermittelt und eine Motivation für derartige zukunftsorientierte Berufsfelder geschaffen wird.
 
Fokus auf Stufe Gymnasium
Die Anstrengungen des Kantons Basel-Landschaft im Bereich der MINT-Förderung zeigen ihre Wirkung. Während vor zehn Jahren noch 24% aller Gymnasiastinnen und Gymnasiasten ihren Schwerpunkt in den Naturwissenschaften wählten, sind es heute bereits 36%, also rund ein Drittel. Die Anzahl der Schülerinnen die diesen Schwerpunkt wählen hat sich in dieser Zeitspanne fast verdoppelt. Regierungspräsidentin und Bildungsdirektorin Monica Gschwind zeigt sich erfreut über diese Entwicklung: «Mich freut es ausserordentlich, dass immer mehr Mädchen ihr Interesse an MINT-Fächern durch ihre Schwerpunktwahl bekunden. Sowohl unsere konsequente Laufbahnorientierung wie auch die Möglichkeiten einer gezielten Begabungsförderung tragen dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz nachhaltig zu stärken».
 
 
Harmonisierter Hochschulübertritt
Auch auf Ebene Hochschulen erfährt die MINT-Förderung des Kantons Basel-Landschaft eine zukunftsorientierte Fortsetzung. Sowohl die Universität Basel wie auch die Fachhochschule Nordwestschweiz weisen eine starke Positionierung im Bereich der Life Sciences auf. Mit seiner hohen Hochschuleintrittsquote von 45% sowie einer Studienerfolgsquote von 88% belegt der Kanton Basel-Landschaft schweizweite Spitzenwerte und stellt eindrücklich unter Beweis, dass die vorgelagerten Sensibilisierungs- und Selektionsmechanismen erfolgreich greifen.
 
Auch in organisatorischer Hinsicht wird dem Aspekt der konsequenten Laufbahnorientierung Rechnung getragen: Die seit dem 1. Juli 2018 neu geschaffene Dienststelle Berufsbildung, Mittelschulen, Hochschulen innerhalb der Bildungsdirektion des Kantons Basel-Landschaft soll dazu beitragen, eine verstärkte Koordination zwischen den verschiedenen Bildungsstufen zu gewährleisten. Gleichzeitig ist sie ein Abbild der anerkannten Gleichwertigkeit aller Bildungsstufen.
 
Schuleintritt im Kanton Basel-Landschaft
Auf Niveau Volksschule treten zum Schuljahr 2018/2019 gesamthaft 8194 Schülerinnen und Schüler in eine neue Klasse oder Schulstufe ein. Davon haben 5579 Kinder zum ersten Mal das «Chindsgi Täschli» gepackt oder setzen sich auf die Schulbank der Primarschule. Weitere 2615 Schülerinnen und Schüler treten von der Primarschule in die Sekundarschule über. In die fünf Gymnasien, die FMS, die Wirtschaftsmittelschulen und in die Berufsschulen wechseln 3302 Jugendliche.
 
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