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Hanspeter Tschopp erhält den Baselbieter Sportpreis 2014

29.10.2014
Der Regierungsrat hat entschieden, Hanspeter Tschopp aus Ziefen für sein langjähriges Engagement im Turnsport mit dem Baselbieter Sportpreis 2014 auszuzeichnen.

Anerkennungspreise erhalten Edith Belser (Zunzgen), Beatrice Walser (Frenkendorf) und Rolf Imhof (Maisprach). Förderpreise gehen an vier junge Sportlerinnen, die Springreiterin Fiona Meier (Muttenz), die Leichtathletin Michelle Müller (Muttenz), die Kunstturnerin Anja Schwarz (Gelterkinden) und die Squash-Spielerin Céline Walser (Frenkendorf).


Hanspeter Tschopp erhält den mit 15'000 Franken dotierten Baselbieter Sportpreis 2014. Der Ziefner zeigte während mehr als 40 Jahren auf lokaler, kantonaler und nationaler Ebene ein vorbildliches und beispielloses Engagement als ehrenamtlicher Funktionär im Turnsport. Er begann seine Tätigkeiten mit verschiedenen Funktionen in seinem Stammverein Turnverein Ziefen. Bald wurden auch der Bezirksturnverband Liestal und der Kantonalturnverein Baselland auf seine organisatorischen Fähigkeiten aufmerksam. Von 1988 bis 1992 führte er den Kantonalturnverein Baselland als dessen Präsident. Er war mitverantwortlich für die Fusion mit dem Frauenturnverband und die Gründung des Baselbieter Turnverbandes. Hanspeter Tschopp setzte sich dafür ein, dass das Eidgenössische Turnfest 2002 im Baselbiet stattfinden konnte. Von 1994 bis 2002 war er als umsichtiger Stabschef des Eidgenössischen Turnfests verantwortlich für die erfolgreiche Organisation und Durchführung der grössten mehrtägigen Sportveranstaltung, die je im Baselbiet zur Austragung gelangte. Im Jahr 2005 wurde Hanspeter Tschopp in den Zentralvorstand des Schweizerischen Turnverbandes gewählt. Diesen führte er als dessen Zentralpräsident von 2006 bis Ende 2013 sehr erfolgreich. Während seiner Präsidialzeit wurden zwei Eidgenössische Turnfeste durchgeführt, 2007 in Frauenfeld und 2013 in Biel.

Langjähriges Engagement im Vereinssport
Die mit je 3'500 Franken dotierten Anerkennungspreise gehen an Edith Belser, Rolf Imhof und Beatrice Walser . Sie zeichnen sich alle durch ein überdurchschnittliches langjähriges Engagement im Vereinssport aus.
Die 68-jährige Edith Belser ist eine treibende Kraft in der Sportart Pistolen-Schiessen. Seit 1981 erbringt sie im Schiessverein Zunzgen-Tenniken und auch im Bezirksschützenverband Sissach in unterschiedlichen Funktionen eine hervorragende Arbeitsleistung. Edith Belser versteht es, Jugendliche für den Schiesssport zu begeistern und sie darin zu fördern. Immer wieder kann sie ihre Nachwuchsschützinnen und Nachwuchsschützen zu Erfolgen führen. So haben Schützlinge von ihr Schweizermeister-Titel errungen, den Titel eines Schützenkönigs oder Vize-Schützenkönigs und diverse Titel auf Kantons- und Bezirksebene.
Der 55-jährige Rolf Imhof fördert und fördert wie kein anderer den Nationalturnsport im Kanton Basel-Landschaft. Der Maispracher engagiert sich in verschiedensten ehrenamtlichen Funktionen auf Vereins- und Verbandsstufe seit 1975 für den Nationalturnsport. Als Aktivturner gewann er eine Vielzahl von Kränzen, darunter auch drei Eidgenössische Kränze. Seit seinem 16. Altersjahr engagiert er sich als Trainer, im Stammverein TV Maisprach und im Nationalturnverband Baselland, sowie als Experte von Jugend + Sport. Während 25 Jahren übte Rolf Imhof die Funktion des Technischen Leiters des Nationalturnverbandes Baselland aus.
Die 46-jährige Beatrice Walser aus Frenkendorf zählte zur erweiterten Weltspitze im Squash-Sport. Seit dem Abschluss ihrer Laufbahn als Elitesportlerin gibt sie ihre Erfahrungen als kompetente Trainerin im Breiten- und Leistungssport sowie als Expertin von Jugend + Sport weiter. Als Trainerin führte sie ihren Stammverein, die Carnivals Liestal, zum Schweizermeister-Titel. Junge Spielerinnen konnten sich dank ihrer Unterstützung in der europäischen Spitze etablieren. Zudem brachte die Kauffrau als langjähriges Mitglied der kantonalen Fachkommission für Sportfragen und der Eidgenössischen Sportkommission wichtige Inputs für die Sportförderung ein

International erfolgreiche Nachwuchssportlerinnen
Vier Nachwuchssportlerinnen werden mit dem mit je 5‘000 Franken dotierten Förderpreis 2014 ausgezeichnet. Ausgezeichnet werden Fiona Meier, Michelle Müller, Anja Schwarz und Céline Walser .
Fiona Meier aus Muttenz ist eine begeisterte und erfolgreiche Springreiterin. Die 19-jährige Studentin ist Mitglied des nationalen Kaders Junge Reiter Elite. Im Jahr 2013 gewann sie mit dem Schweizer Team die Goldmedaille an den Europameisterschaften für Junge Reiter. Auch in diesem Jahr war Fiona Meier Mitglied des EM-Kaders der Schweiz.
Die 17-Jährige Michelle Müller betreibt in der Leichtathletik-Sektion LAS Old Boys Basel Leichtathletik. In ihrer Paradedisziplin 400 Meter Hürdenlauf erzielte die Muttenzerin in diesem Jahr ihre ersten internationalen Erfolge. Dank ihrem dritten Rang an den europäischen Trails in Aserbaidschan qualifizierte sie sich für die Olympischen Sommerspiele der Jugend im chinesischen Nanjing. Dort erreichte sie das Finale, in dem sie als Fünfte die Ziellinie überquerte.
Die 14-jährige Kunstturnerin Anja Schwarz aus Gelterkinden ist seit 2014 Mitglied im nationalen Juniorinnenkader. Die Turnerin des Nordwestschweizerischen Kunstturn-und Trampolinzentrums Liestal erzielte an den Juniorinnen-Europameisterschaften 2014 in Sofia mit Rang acht in der Teamwertung, Rang elf im Mehrkampf und dem sechsten Rang im Stufenbarren-Final ihre bisher bedeutendsten Erfolge.
Die 16-jährige Céline Walser ist Schülerin der Matursportklasse am Gymnasium Liestal und realisierte in den Sportarten Squash und Racketlon schon verschiedene nationale und internationale Erfolge. Im Racketlon wurde sie 2013 Vize-Weltmeisterin U16. Im Squash gewann sie 2014 mit dem Schweizer Team an den Team-Europameisterschaften U17 die Bronzemedaille.

Wie jedes Jahr sind bei Meinrad Stöcklin, Präsident der Vereinigung Basellandschaftlicher Sportjournalisten (VBLSJ), Vorschläge für den Sportpreis, für Anerkennungs- und Förderpreise eingegangen. Ein Ausschuss, gebildet aus den Vorständen der VBLSJ und der Interessengemeinschaft Baselbieter Sportverbände (IG BL Sport), bereinigte unter dem Vorsitz von Sportamt-Leiter Thomas Beugger die Kandidatinnen- und Kandidatenliste. Nach einem selektiven Auswahlverfahren einigte sich das Gremium auf eine Liste für den Sportpreis, Anerkennungs- und Förderpreise. In geheimer Abstimmung ermittelten die Mitglieder der VBLSJ und des Vorstandes des IG BL-Sport die Nomination für den Sportpreis. Diese wurde dem Regierungsrat zur Wahl vorgeschlagen.

Übergabe am 5. Dezember 2014 in Liestal
Die öffentliche Übergabefeier wird am Freitag, 5. Dezember, im Hotel Engel in Liestal stattfinden. Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli, Vorsteher der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion, wird die Preise im Namen des Regierungsrates übergeben.

Sportamt Baselland

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