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Die BerufsWegBereitung wird in den Regelbetrieb überführt

30.11.2017 10:00

Das Projekt BerufsWegBereitung (BWB) ist die kantonale Umsetzung des vom Bund 2007 initiierten Case Management Berufsbildung. Mit dem eingeführten Verfahren werden Jugendliche mit Mehrfachproblematiken in die Berufsbildung integriert. Ziel ist, dass mindestens 95 Prozent der jungen Erwachsenen bis zum 25. Altersjahr eine Ausbildung auf Sekundarstufe II abschliessen können. Der Regierungsrat gibt die entsprechende Vorlage für die Vernehmlassung frei.

Heute ist ein Berufsabschluss eine wichtige Voraussetzung, um am Arbeitsmarkt zu bestehen und längerfristig ökonomisch unabhängig zu sein. Die BerufsWegBereitung (BWB) respektive das Case Management Berufsbildung hat sich seit der Einführung 2009 bewährt, wie auch die neueste Evaluation durch die Fachhochschule Bern zeigt. Zum einen finden Jugendliche die für sie wichtige und notwendige Unterstützung und zum anderen wird das Sozialsystem durch die getätigten Investitionen in die BerufsWegBereitung (BWB) entlastet.

Mit der BerufsWegBereitung doch noch zum Lehrabschluss
Nicht allen jungen Menschen gelingt nach der Schule ein reibungsloser Anschluss in die Berufsbildung. Neben den regulären Förder- und Unterstützungsangeboten, die den Lernenden an den Schulen offen stehen, ist BWB in erster Linie für Jugendliche da, die mit grossen und mehrfachen Problemen zu kämpfen haben. Durch einen präventiven Ansatz wird an den Sekundar- und Berufsfachschulen gewährleistet, dass Jugendliche mit Schwierigkeiten früh erfasst, unterstützt und begleitet werden. Ziel ist es, sicherzustellen, dass alle Schulabgängerinnen und Schulabgänger nach der obligatorischen Schulzeit entweder eine Lehre beginnen oder eine weiterführende Schule besuchen. Sollte dies nicht gelingen, erhalten die Jugendlichen im Zentrum Berufsintegration in Birsfelden Hilfe. Das Case Management setzt auf Kontaktarbeit mit den Jugendlichen, die von sich aus keine Unterstützung holen, und koordiniert die Hilfssysteme über die verschiedene Institutionen hinweg, wie zum Beispiel die Sozialdienste, die IV und die Kinder- und Jugendpsychiatrie oder die KESB. Die Jugendlichen sollen so noch den Weg in eine Berufsausbildung finden, um eine Lehre abzuschliessen.

Mit BWB Case Management wird keine Parallelstruktur zu bestehenden Unterstützungsangeboten aufgebaut, sondern es werden Lücken geschlossen und die Übergänge im Bildungssystem systematisch verbunden. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit BWB soll neu das Angebot nach insgesamt zehnjähriger Projektdauer in die Regelstrukturen überführt werden. 

Der Regierungsrat beantragt dem Landrat, das Projekt ab 2019 in die Regelstrukturen zu überführen. 

> Vernehmlassung

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