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Bildungsdirektorin Monica Gschwind besucht die Kreisschule Arisdorf-Hersberg

12.08.2019

Bildungsdirektorin Monica Gschwind stellt die frühzeitige und kontinuierliche Berufliche Orientierung in den Mittelpunkt ihres Besuchs am ersten Schultag in der Kreisschule Arisdorf-Hersberg

Das schweizerische Bildungssystem und im Speziellen die duale Berufsbildung geniessen weltweite Anerkennung. Nach dem Abschluss der Volksschule bieten sowohl die duale Berufsbildung als auch die schulische Ausbildung eine solide Grundlage für eine erfolgreiche Berufskarriere. Die Durchlässigkeit der verschiedenen Bildungswege wird heute durch eine Vielzahl von Aufstiegsmöglichkeiten gewährleistet. Ob über die Berufsmatur an die Fachhochschule, die Passerelle an die Universität oder über die höhere Berufsbildung bzw. Fachschule in eine Kaderposition – heute ist alles möglich. Leider hat sich diese Erkenntnis bei vielen Erziehungsberechtigten, Jugendlichen und Lehrpersonen noch nicht vollumfänglich durchgesetzt. 

Der Entscheid, welches Berufsfeld angestrebt werden soll, fällt den meisten Jugendlichen aufgrund des riesigen Bildungsangebots schwer. Auf dem Weg zur wichtigen ersten Weichenstellung – der Erstausbildung – sind die Jugendlichen auf Unterstützung angewiesen. Die frühzeitige Auseinandersetzung bzw. ein gezielter Aufbau der Beruflichen Orientierung gewinnen deshalb immer mehr an Bedeutung. Sie bilden eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Jugendlichen den ihren Fähigkeiten und Interessen entsprechenden ersten Ausbildungsweg finden und bewusst einschlagen. Die Berufliche Orientierung ist eine Verbundaufgabe von Eltern, Schulen, der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung sowie der Wirtschaft. Der Volksschule kommt dabei eine wichtige, koordinierende Aufgabe zu. 

Die kontinuierliche Berufliche Orientierung ist Bildungsdirektorin Monica Gschwind deshalb ein sehr grosses Anliegen. Anlässlich ihres Besuchs am ersten Schultag des Schuljahres 2019/20 in der Kreisschule Arisdorf-Hersberg zeigt sie zusammen mit Schulleiterin Christina Beeler auf, wie das Thema «Arbeit und Beruf» im Unterricht von Kindergarten und Primarschule eingebettet werden kann. Schulleiterin Beeler hält fest: «Unser Ziel ist es, dass unsere Schülerinnen und Schüler das eigene Leben erfolgreich gestalten können». Die Primarschulleitung steht auch in regelmässigem Kontakt mit Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft. Dr. Luigi Pedrocchi, CEO der Mibelle Group, referiert darüber, welche Eigenschaften er sich von zukünftigen Lernenden wünscht und betont dabei: «Ich kann nicht nur meine Führungserfahrung und die Beobachtungen am Arbeitsmarkt einbringen, sondern erfahre im Gegenzug vieles über die Haltung und die Erwartungen der künftigen Arbeitnehmergeneration».

 In der Sekundarschule ist die Berufliche Orientierung mit Einführung des neuen Lehrplans Volksschule Baselland intensiviert worden. Jede Schule definiert in ihrem Schulprogramm das Berufs- und Schulwahlkonzept und setzt damit eigene Schwerpunkte. Die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung der Bildungs- Kultur- und Sportdirektion unterstützt die Schulen mit diversen Angeboten, die auf das Konzept zugeschnitten bestellt werden können. Die einzigartige und schweizweit grösste Berufsschau, welche die Wirtschaftskammer BL im 2-Jahresrhythmus organisiert, deren Angebot «Fit in die Lehre» sowie das Modul «Rent a boss» der Handelskammer beider Basel bieten weitere wichtige und interessante Orientierungs- und Entscheidungshilfen für Jugendliche und deren Eltern.

 Bildungsdirektorin Monica Gschwind betont: «Eine intensive Zusammenarbeit und ein regelmässiger Austausch zwischen Schule und Wirtschaft sind unabdingbar für den Berufswahlprozess der Jugendlichen.» Obwohl in den letzten Jahren alle Beteiligten viel Aufbauarbeit geleistet haben, ist es das Ziel von Regierungsrätin Monica Gschwind, die Berufliche Orientierung weiter zu stärken und zu verbessern. «Denn längerfristig wird sich dies auszahlen: mit zufriedenen Lernenden und Mittelschülerinnen und – schülern, die ganz bewusst und gezielt ihre Erstausbildung gewählt haben».

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Für Rückfragen:
Monique Juillerat, Leiterin Kommunikation, Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion (BKSD)
061 552 54 91

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