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Bildungsbericht Schweiz 2018: Wo steht der Kanton Basel-Landschaft?

19.06.2018 11:00

Die wichtigsten Ergebnisse des Bildungsberichts Schweiz 2018 sind aus Sicht des Kantons Basel-Landschaft die grosse Nachfrage nach Ausbildungen an Hochschulen und Ergebnisse der Lehrerinnen- und Lehrerbildung

Der Bildungsbericht Schweiz 2018 versteht sich als Referenzwerk zur Bildung Schweiz. Er trägt zum verlässlichen Grundlagenwissen über die bisherige Entwicklung des Bildungswesens und für bildungspolitische Entscheide bei.

Abschlussquote Sekundarstufe II
Bis zum Alter von 25 Jahren schliessen in der Schweiz 90,9% der gleichaltrigen Bevölkerung eine Ausbildung auf der Sekundarstufe II ab: 65,2% eine Berufliche Grundbildung und 25,7% eine allgemeinbildende Ausbildung an Gymnasien oder Fachmittelschulen. Der entsprechende Wert für den Kanton Basel-Landschaft beträgt 90,7%, davon schliessen 60,5% die berufliche Grundbildung ab und 30,2% allgemeinbildende Ausbildungen. Bei der Abschlussquote auf der Sekundarstufe II liegt der Kanton Basel-Landschaft an der 20. Stelle aller Kantone. Der Zielwert für die Abschluss-quote auf der Sekundarstufe II beträgt auch für den Kanton Basel-Landschaft 95%.  Die Aufbau­arbeit der Schulen im Rahmen ihrer Schulprogramme zielt darauf, auf der Sekundarstufe II in den nächsten Jahren eine Abschlussquote von 95% zu verwirklichen. Mit der Vereinfachung der Speziellen Förderung, der Verbesserung der Lernrückmeldungen mit den Checks und dem Abschlusszertifikat sowie mit der Stärkung der beruflichen Orientierung und Berufswegbereitung in Verbindung mit der Neuausrichtung der Brückenangebote soll dieses anspruchsvolle Ziel zu­gunsten der Schü­lerin­nen und Schüler im Kanton Basel-Landschaft sukzessive erreicht werden.

Grosse Nachfrage nach Ausbildungen an Hochschulen
2016 betrug die Hochschuleintrittsquote im Kanton Basel-Landschaft 45%. Das ist der zweit-höchste Wert aller Kantone. Dies heisst, dass die besonderen Chancen, welche sich die Baselbieter Schülerinnen und Schüler mit einer Berufsmaturität, einer Fachmaturität oder einer gymnasialen Maturität erarbeitet haben, auch genutzt werden. Die hohe Hochschuleintrittsquote bestätigt überdies, dass mehr junge Menschen eine entsprechende Befähigung als Grundlage für ein Hochschulstudium anstreben und tatsächlich erwerben.

Lehrerinnen und Lehrer im Kanton Basel-Landschaft
Baselbieter Studierende an Pädagogischen Hochschulen unterrichten nach Abschluss ihrer Ausbildung mehrheitlich im Kanton Basel-Landschaft und überwiegend in der Nordwestschweiz: Mehr als 90% der Baselbieterinnen und Baselbieter, die ihr Studium an einer Pädagogischen Hochschule abgeschlossen haben, unterrichten danach im Kanton Basel-Landschaft sowie in den Kantonen Aargau, Basel-Stadt und Solothurn. Dies ist der vierthöchste Wert aller Kantone und kann als Hinweis gelesen werden, dass frisch ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer es als attraktiv einstufen, an einer Baselbieter Schule zu arbeiten.

Bildungsbericht Schweiz und Bildungsbericht Kanton Basel-Landschaft 2019
Der Bildungsbericht Schweiz 2018 enthält für den Kanton Basel-Landschaft keine Überraschun-gen. Weiter kann der Bildungsbericht Schweiz 2018 noch keine Auskunft darüber geben, inwiefern Schülerinnen und Schüler in der Schweiz und im Kanton Basel-Landschaft die nationalen Bildungsziele im Sinne von Meilensteinen in der Laufbahn Bildung erreicht haben: Die Publikation der Ergebnisse in Mathematik, Deutsch, Französisch und Englisch ist erst im Verlaufe des Winterhalbjahrs 2018/19 zu erwarten. Indes bietet der Bildungsbericht Schweiz 2018 wertvolle Informationen und Hinweise auf Studien, die kantonal genutzt werden können – so zu den Themen

  • Gesundheit der Jugendlichen im Schulalter,
  • Ausbildungswahl auf der Sekundarstufe II und auf der Tertiärstufe,
  • Chancengerechtigkeit,
  • Integration in den Arbeitsmarkt und
  • Bildungsausgaben.

Der Bildungsbericht Kanton Basel-Landschaft 2019 wird bei den Leistungstests einen Schwer-punkt setzen. Aus kantonaler Sicht interessiert besonders, wie die Bildungslaufbahnen  von Risikogruppen (insbesondere mit mangelnden Kompetenzen in Deutsch, Fremdsprachen und Mathematik) verlaufen und wie der Übergang zwischen der Sekundarstufe I und der Sekundar­stufe II funktioniert. Zu analysieren sind insbesondere die direkten Übergänge in die berufliche Grundbildung und die Brückenangebote. Ziel ist es, dass Schülerinnen und Schüler ihre je beson­deren Potenziale erkennen und entfalten können sowie einen ihnen gemässen Abschluss der Sekundarstufe II erwerben. 

Für Rückfragen:
Alberto Schneebeli , Leiter Stab Bildung der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion des Kantons Basel-Landschaft (BKSD) Tel. 061 552 50 53 (erreichbar am 19. Juni 2018 von 11.00 bis 17.00 Uhr)

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