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Bestehende Standorte der Baselbieter Gymnasien und FMS bleiben

29.01.2020

Nach der ergebnisoffenen Prüfung verschiedener Organisationsformen für die Mittelschulen des Kantons Basel-Landschaft hat der Regierungsrat die zukunftsorientierte Weiterentwicklung der bewährten Organisationsstruktur beschlossen: Alle bestehenden Standorte von Gymnasien und Fachmittelschulen (FMS) werden beibehalten.  

Ab dem Schuljahr 2028/29 sollen grundsätzlich alle Jugendlichen im Bildungsraum Nordwestschweiz, die eine weiterführende Schule besuchen, diese in ihrem Wohnsitzkanton absolvieren. Ein für das Baselbiet prognostiziertes Bevölkerungswachstum und damit verbundene steigende Schülerzahlen stellen die Gymnasien und FMS des Kantons deshalb vor räumliche und organisatorische Herausforderungen. 

Ausbau der Standorte Liestal und Oberwil unumgänglich
Bereits heute herrschen an den Gymnasien Liestal und Oberwil sowie den ihnen angegliederten FMS sehr enge Raumverhältnisse, während die übrigen Standorte auch künftig über genügend Kapazität verfügen. Diese Situation wird sich aufgrund der demografischen Entwicklung in den Einzugsgebieten dieser Standorte sowie von Entscheiden der Nachbarkantone Aargau und Basel-Stadt noch akzentuieren. Neben den bereits geplanten baulichen Massnahmen am Gymnasium Muttenz wird somit auch die Vergrösserung der Standorte Liestal und Oberwil notwendig, um die hohe Angebotsqualität weiterhin sicherzustellen. 

Planungssicherheit und geringe Schülerströme
Um die Schülerströme im Kanton sowie die Kostenfolgen der anfallenden Infrastruktur-anpassungen zu minimieren, müssen die Grundlagen für Planungssicherheit geschaffen werden. Aus diesem Grund werden für alle Standorte Richtgrössen definiert. Zugleich wird die beschränkte Schulwahlfreiheit ab dem Schuljahr 2021/22 sistiert. Bei der allfälligen Zuweisung von Jugendlichen an die Schulen wird auf eine pragmatische Umsetzung geachtet. Parallel dazu soll bis Ende 2020 eine Vereinbarung der vier Mitgliederkantone des Bildungsraums Nordwestschweiz für die Übergangsphase 2021–2028 vorliegen, welche die Beschulung aller Jugendlichen an den Mittelschulen gewährleistet. 

Eine optimierte Schulraumplanung ist grundlegend für die Anpassungsfähigkeit sowie die nachhaltige Qualitätssicherung der kantonalen Bildungsangebote bei gleichzeitig möglichst geringen Zusatzkosten. Mit der zukunftsorientierten Weiterentwicklung der bestehenden Schulstandorte und der Sistierung der beschränkten Schulwahlfreiheit werden diese Ziele erreicht. 

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