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Baselbieter Sportpreis 2015

27.10.2015
Marco Streller erhält den Baselbieter Sportpreis 2015

Der Regierungsrat zeichnet den Fussballer Marco Streller aus Arlesheim mit dem Baselbieter Sportpreis 2015 aus. Anerkennungspreise erhalten Daniel Bütikofer (Läufelfingen, Langlauf- und Biathlon), Kuno Cereda (Liesberg, Fussball) und Bruno Schindelholz (Niederdorf, Leichtathletik). Förderpreise gehen an Sofie Bachmann (Reigoldswil, Orientierungslauf), Tino Polsini (Gelterkinden, Orientierungslauf), Maurice Rösch (Sissach, Karate) und Chamuel Zbinden (Münchenstein, Orientierungslauf). Die Übergabe der Preise erfolgt am 4. Dezember in Laufen.


Marco Streller erhält den mit 15'000 Franken dotierten Baselbieter Sportpreis 2015. Marco Streller führte in den letzten Jahren als Captain die Mannschaft des FC Basel zum Schweizer-Meister-Titel und zu einer Vielzahl von internationalen Erfolgen in der Champions League und in der Europa League. Marco Streller identifizierte sich wie wohl kaum ein anderer Spieler mit dem FC Basel. Seine fussballerischen Wurzeln hatte Streller beim FC Aesch. Während seiner Laufbahn spielte er in der Schweiz für den FC Arlesheim, FC Concordia Basel, FC Thun und vor allem für den FC Basel. Er konnte auch in Deutschland in der 1. Bundesliga Fuss fassen, beim VfB Stuttgart und beim 1. FC Köln. Im Jahr 2007 kehrte er zum FC Basel zurück, wo er bis zu seinem Abschied vom Spitzenfussball im Sommer 2015 dem FCB treu blieb und mit dem Team sechs Meistertitel in Serie gewinnen konnte. Während seiner Karriere erzielte Marco Streller in 348 Meisterschaftsspielen 147 Tore. Er spielte zwischen 2003 und 2011 37-mal für die A-Nationalmannschaft und erzielte dabei zwölf Tore. 323 seiner 506 Wettbewerbsspiele spielte Marco Streller im Dress des FC Basel, für den er 143-mal als Torschütze jubeln konnte. Mit dem FCB gewann er acht Schweizer Meisterschaften. Mit dem Team des VfB Stuttgart wurde er im Jahr 2007 Deutscher Fussballmeister. Unter seinem Patronat wird seit einigen Jahren durch den FC Aesch der Marco-Streller-Cup für Knaben und Mädchen in Aesch durchgeführt. Bereits im Jahr 2013 zeichnete der Regierungsrat mit Alex Frei einen Fussballer mit dem Baselbieter Sportpreis aus.

Langjähriges Engagement im Vereins- und Verbandssport
Die mit je 3'500 Franken dotierten Anerkennungspreise gehen an Daniel Bütikofer, Kuno Cereda und Bruno Schindelholz. Sie zeichnen sich alle durch ein überdurchschnittliches langjähriges Engagement im Vereins- und Verbandssport aus.

  • Daniel Bütikofer ist seit deren Gründung im Jahr 1998 für die Langlaufgruppe (LG) Lausen tätig. Seit der Vereinsgründung fördert der 40-jährige Läufelfinger mit unermüdlichem Engagement den Langlauf- und Biathlonsport. Vor allem die Nachwuchsförderung liegt ihm am Herzen, weshalb er sich bereits als junger Aktivsportler zum Trainer ausbilden liess. Seinem grossen ehrenamtlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass zahlreiche Vereinsmitglieder in ein Biathlon-Nationalteam aufgenommen wurden und national sowie international erfolgreich sind.
  • Der 69-jährige Kuno Cereda hat den Fussball in Liesberg und in der ganzen Region wie kein anderer geprägt. Während 30 Jahren engagierte er sich für den FC Riederwald. Von 1966 bis 1996 war er als Präsident, Vize-Präsident, Juniorentrainer, Spielertrainer, Sekretär, Spiko-Präsident und Juniorenobmann tätig, teilweise in Kumulation der Ämter. Nach 30 Jahren Vereinstätigkeit stellte der Ehrenpräsident des FC Riederwald sein Wissen und seine Schaffenskraft ab 1996 dem Fussballverband Nordwestschweiz zur Verfügung. Im Jahr 2002 wurde er in den Verbandsvorstand gewählt. Neben vielen weiteren Funktionen im Verband präsidierte er ab 2008 bis im Sommer 2015 die Wettspielkommission. Gleichzeitig war er auch in Kommissionen des Schweizerischen Fussballverbands tätig.
  • Bruno Schindelholz aus Niederdorf war als aktiver Leichtathlet einer der erfolgreichsten Schweizer Mehrkämpfer. Zweimal gewann er an den Schweizermeisterschaften im Olympischen Zehnkampf Edelmetall. Im Fünfkampf stellte er im Jahr 1979 einen Schweizer Rekord auf. Seit seiner Aktivkarriere engagiert sich der 59-jährige Niederdörfer als Trainer und Vorstandsmitglied des Leichtathletikvereins (LV) Frenke. Dank seiner grossen Erfahrung als Athlet und seiner Fachkompetenz als Trainer und Coach gewannen in den letzten 30 Jahren zahlreiche Athletinnen und Athleten der LV Frenke eine Vielzahl von Medaillen an regionalen und nationalen Leichtathletik-Wettkämpfen.

International erfolgreiche Nachwuchssportlerin und Nachwuchssportler
Eine Nachwuchssportlerin und drei Nachwuchssportler werden mit dem mit je 5‘000 Franken dotierten Förderpreis 2015 ausgezeichnet. Ausgezeichnet werden Sofie Bachmann, Tino Polsini, Chamuel Zbinden und Maurice Rösch.
Gleich drei Mitglieder der OLV Baselland waren in diesem Jahr international erfolgreich. An den Juniorinnen-OL-Weltmeisterschaften im norwegischen Rauland gewann Sofie Bachmann zusammen mit Sandrine Müller und Simona Aebersold die Silbermedaille im Staffelwettbewerb. Die 18-jährige Maturandin aus Reigoldswil überzeugt vor allem in kartentechnisch anspruchsvollem Gelände. Im Jahr 2015 gewann sie drei nationale Orientierungsläufe und klassierte sich in allen nationalen Wettkämpfen auf einem Podestplatz.

An den Jugend-OL-Europameisterschaften in Cluj-Napoca (Rumänien) sorgten die beiden 16-Jährigen Chamuel Zbinden und Tino Polsini für Schlagzeilen. Chamuel Zbinden (Münchenstein) gewann im Wettkampf über die Langdistanz die Silbermedaille. Tino Polsini (Gelterkinden) erreichte im Sprint-Wettkampf als Vierter einen Diplomrang. Der Drittplatzierte war lediglich zwei Sekunden schneller im Ziel als Polsini. Den beiden gleichaltrigen Klubkollegen gelangen in ihrer noch jungen Laufbahn verschiedene nationale Erfolge. Im Staffel-OL und im Team-OL wurden sie sogar gemeinsam Schweizer Meister. Chamuel Zbinden gewann schon fünf nationale Titel. Tino Polsini war schon viermal Schweizer Meister.

Maurice Rösch erzielte an den diesjährigen Junioren-Europameisterschaften in Zürich als Dritter seinen bisher grössten internationalen Erfolg. Der 18-jährige Sissacher gewann in seiner Laufbahn in den Disziplinen Kata und Kumite fünf Schweizermeister-Titel, war dreimal Zweiter und viermal Dritter. In den letzten drei Jahren gewann er mehrere Gold-, Silber- und Bronzemedaillen an internationalen Turnieren. Im Jahr 2014 erhielt er von der Swiss Karate Federation die Grand-Slam-Auszeichnung für Siege an sämtlichen nationalen Turnieren und Schweizermeisterschaften. Maurice Rösch trainiert seit zehn Jahren im Budosport Center in Liestal. Dort engagiert er sich auch als J+S-Leiter und Trainer einer Kindergruppe.

Wie jedes Jahr sind bei Meinrad Stöcklin, Präsident der Vereinigung Basellandschaftlicher Sportjournalisten (VBLSJ), Vorschläge für den Sportpreis, für Anerkennungs- und Förderpreise eingegangen. Ein Ausschuss, gebildet aus den Vorständen der VBLSJ und der Interessengemeinschaft Baselbieter Sportverbände (IG BL Sport), bereinigte unter dem Vorsitz von Sportamt-Leiter Thomas Beugger die Kandidatinnen- und Kandidatenliste. Nach einem selektiven Auswahlverfahren einigte sich das Gremium auf eine Liste für den Sportpreis, Anerkennungs- und Förderpreise. In geheimer Abstimmung ermittelten die Mitglieder der VBLSJ und des Vorstandes des IG BL-Sport die Nomination für den Sportpreis. Diese wurde dem Regierungsrat zur Wahl vorgeschlagen.

Die öffentliche Übergabefeier wird am Freitag, 4. Dezember, in der Mehrzweckhalle Serafin in Laufen stattfinden. Regierungsrätin Monica Gschwind, Vorsteherin der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion BL, wird die Preise im Namen des Regierungsrates übergeben.

Für Rückfragen
Thomas Beugger, Leiter Sportamt Baselland, Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion (BKSD), Natel: 079 770 49 61

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