Ausfallentschädigungen für Kulturunternehmen

Ausfallentschädigungen

Kulturunternehmen können ab sofort Gesuche für Schäden, die zwischen dem 1. September und dem 31. Dezember 2021 angefallen sind, einreichen. Eingabefrist ist der 30. November 2021. Bitte beachten Sie die untenstehenden Informationen und verwenden Sie die zur Verfügung gestellten Formulare.

Kulturunternehmen erhalten auf Gesuch Finanzhilfen für den finanziellen Schaden, der aus der Absage, Verschiebung oder eingeschränkten Durchführung von Veranstaltungen und Projekten oder aufgrund betrieblicher Einschränkungen infolge der Umsetzung staatlicher Massnahmen entsteht.

Als Kulturunternehmen gelten juristische Personen, die ihren Geschäftsumsatz mehrheitlich im Kulturbereich erzielen. Es erhalten nur Kulturunternehmen Finanzhilfen, die am 15. Oktober 2020 bereits bestanden haben, weder staatliche Verwaltungseinheiten noch öffentlich-rechtliche Personen sind und ihren Sitz in der Schweiz haben.

Veranstalter im Laienbereich können ebenfalls eine Finanzhilfe als Kulturunternehmen beantragen, sofern sie ein Veranstaltungsbudget von mindesten 50'000 Franken aufweisen und einen Schaden von mindestens 10'000 Franken erleiden.

Ersatzfähig sind nur Schäden, die durch staatliche Massnahmen verursacht wurden und nicht durch andere Entschädigungen gedeckt sind. Die Entschädigung deckt höchstens 80 Prozent des finanziellen Schadens. Ein allenfalls entgangener Gewinn wird nicht entschädigt.

Bitte beachten Sie folgende Dokumente:

Bitte verwenden Sie das folgende Gesuchsformular sowie die Excel-Beilage für die Schadensberechnung:

HINWEIS: Bitte beachten Sie, dass für die Nachreichung von Unterlagen neu eine einmalige Frist von 10 Arbeitstagen gewährt wird. Sollte die Nachreichung innert dieser Frist aufgrund Dritter – bspw. aufgrund ausstehender Entscheide von weiteren Schadensregulierern – nicht möglich sein, wird eine einmalige Nachfrist gewährt.

Für Gesuche um Ausfallentschädigung für Kulturunternehmen gelten folgende Eingabefristen:

  • Eingabefrist 1: 31. Januar 2021; für Schäden zwischen dem 1. November und dem 31. Dezember 2020
  • Eingabefrist 2: 31. Mai 2021; für Schäden zwischen dem 1. Januar und dem 30. April 2021
  • Eingabefrist 3: 30. September 2021; für Schäden zwischen dem 1. Mai und dem 31. August 2021
  • Eingabefrist 4: 30. November 2021; für Schäden zwischen dem 1. September 2021 und dem 31. Dezember 2021

Die Details zur Auslegung der Covid-19-Kulturverordnung hat das Bundesamt für Kultur in den Erläuterungen zur Verordnung, im Dokument Geltungsbereich und in den FAQ festgelegt. Diese Dokumente können auf der Website des BAK abgerufen werden.

Kurzarbeit

Der Bundesrat hat die Covid-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung angepasst (Medienmitteilung). Mit der Änderung wird Mitarbeitenden auf Abruf in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung gewährt. Die Änderung tritt rückwirkend ab 1. September 2020 in Kraft. Für temporäre Mitarbeitende kann keine Kurzarbeit beantragt werden, auch nicht wenn sie über einen Saisonvertrag o. ä. verfügen.

Weitere Informationen zur Kurzarbeit finden Sie auf der Website und dem arbeit.swiss-Portal des SECO, auf der EasyGov-Plattform des Bundes sowie auf der Website des Amts für Industrie, Gewerbe und Arbeit (KIGA) des Kantons Basel-Landschaft.

Härtefallregelung

Unternehmen, welche von der Covid-19-Kulturverordnung nicht erfasst sind, können möglicherweise durch die Härtefallmassnahmen der Standortförderung Baselland unterstützt werden. 

Wenn die Tätigkeiten eines Unternehmens in unterschiedlichen Branchen klar abgegrenzt werden können, sind neu mehrere Arten von Finanzhilfen zulässig, also beispielsweise eine Härtefallhilfe und eine gleichzeitige Unterstützung durch eine Ausfallentschädigung gemäss Covid-19-Kulturverordnung. Ist ein Unternehmen also sowohl im Kulturbereich als auch in einer anderen Branche tätig, kann es nur für den ausgewiesenen nicht-kulturellen Umsatzverlust (d. h. Umsatzverluste ausserhalb des Kulturbereichs) eine Härtefallhilfe erhalten.  

Alle Informationen finden Sie auf dem Portal der Standortförderung.

Merkblatt Steuerfragen

Im unten verlinkten Merkblatt finden Sie Informationen zur Versteuerung von Unterstützungszahlungen aufgrund von Covid-19-Massnahmen.

 

 

Kontakt im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie

Corona-Hotline: 061 552 53 35

Montag bis Donnerstag, 10.00–13.00 Uhr