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Fit für Lehre?

Fit für die Lehre?
Mit dem Beginn einer Berufsbildung kommen diverse Veränderungen auf die jungen Lernenden zu. So zum Beispiel eine steigende körperliche, oft auch psychische Belastung. Ein intaktes soziales Umfeld ist beim Überwinden dieser Hürden sehr hilfreich.
Sollten die jungen Lernenden in ihrer Vergangenheit an (vermeintlich) ausgeheilten körperlichen oder psychischen Krankheiten gelitten haben, empfiehlt es sich, dies im Verlauf der Vorstellungsgespräche im Lehrbetrieb zu erwähnen. Ein Verheimlichen solcher Fakten ist zwar legitim und auch mit einer Angst verbunden, die Lehrstelle ev. nicht zu erhalten. Dennoch zeigt die Erfahrung, sollten die alten Beschwerden aufgrund körperlicher oder psychischer Belastung wieder zum Vorschein kommen, dass die klare Information der Vertragspartner unumgänglich ist.

Fit für die Prüfung?
Eine individuelle Vorbereitung auf das Qualifikationsverfahren (Lehrabschlussprüfung) erhöht die Erfolgschancen massgeblich. Wir empfehlen in Zusammenarbeit zwischen Berufsbildner/innen und Lernenden folgende Schritte zu beachten:
( ausführlicher Text als PDF )

  • Standortbestimmung vornehmen
  • Lerntyp bestimmen
  • gute Lernvoraussetzungen schaffen
  • Prüfungssituationen proben
  • Angst abbauen
  • Prüfungsteilnahme vorbereiten
Bestehensnormen eine Überforderung?
In jedem Fall ist das Qualifikationsverfahren (Prüfung) in der Bildungsverordnung verbindlich geregelt und muss den fachlichen Anforderungen des jeweiligen Berufsabschlusses entsprechen. Für Lernende mit einem nachgewiesenen Leistungsdefizit (körperliche oder psychische Beeinträchtigung) besteht jedoch ein Anspruch auf spezielle Anpassungen bei der Ausgestaltung der Prüfung. Besondere Hilfsmittel oder mehr Zeit werden angemessen gewährt, wenn ein/e Kandidat/in auf Grund einer Behinderung dies benötigt (Art. 35 Abs. 3 BBV). (Weitere Ausführungen auf der Seite Qualifikationsverfahren | Nachteilsausgleich)


Schriftsprachliche Probleme (Legasthenie/Dyskalkulie) sind in jedem Fall zu Beginn der Ausbildung zu deklarieren, um einen möglichen Nachteilsausgleich geltend machen zu können. (ausführlicher Text als PDF)

Weitere Informationen.

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