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FAQ - häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen (FAQ) 

Ich habe eine Lehre im Kanton Basel-Landschaft abgeschlossen, finde meinen Ausweis aber nicht mehr
Nachbestellungen von Fähigkeitszeugnissen, Berufsattesten und Notenausweisen bitte mit diesem Formular beantragen. (Kosten: Fr. 40.--)

Wo werden freie Lehrstellen publiziert?

Unter: www.lenabb.ch
 
Wie kann die Probezeit verlängert werden? 
Die übliche Probezeit dauert 3 Monaten (die ersten 3 Monate im Ausbildungsbetrieb). Falls nötig kann durch Abrede der Parteien und unter Zustimmung der zuständigen Ausbildungsberaterin/des zuständigen Ausbildungsberaters die Probezeit auf 6 Monate verlängert werden. Beachten Sie bitte, dass eine Verlängerung der Probezeit vor Ablauf der im Lehrvertrag vereinbarten Frist beantragt werden muss.
 
Ich habe Probleme mit der Ausbildung. An wen kann ich mich wenden?
An Ihre/n Ausbildungsberater/in.
 
Wie kann ich den Lehrvertrag auflösen? 
Der Lehrvertrag kann während der Probezeit von beiden Vertragspartnern mit einer Kündigungsfrist von 7 Tagen einseitig aufgelöst werden. Eine Vertragsauflösung nach der Probezeit kann nur erfolgen, wenn der Erfolg der Lehre in Frage gestellt ist oder wenn andere wichtige Gründe vorliegen, die eine Fortsetzung verunmöglichen. In diesem Fall raten wir Ihnen unbedingt, mit Ihrem zuständigen Ausbildungsberater/Ihrer zuständigen Ausbildungsberaterin Kontakt aufzunehmen. ( weiter lesen... )
   
Kann die Lehrzeit verkürzt werden? 
Im Einvernehmen mit den Vertragsparteien kann das Amt für Berufsbildung in Einzelfällen die berufliche Grundbildung verkürzen, wenn die lernende Person bereits über berufsspezifische Vorkenntnisse verfügt oder eine Ausbildung in einem anderen Beruf absolviert hat. Der Berufsfachschule steht ein Antragsrecht für eine Verkürzung der beruflichen Grundbildung zu.
 
Kann ein Lehrjahr wiederholt werden? 
Bestehen berechtigte Zweifel, dass das Ausbildungsziel im vorgesehenen Zeitraum erreicht werden kann, können sich die Vertragsparteien vor Beginn des letzten Lehrjahres auf eine Lehrjahrwiederholung einigen. Dieser Antrag ist mit einer schriftlichen Begründung und den entsprechenden Unterschriften an Ihren Ausbildungsberater/Ihre Ausbildungsberaterin einzureichen.
 
Wer dispensiert vom Berufsschulunterricht oder von der Lehrabschlussprüfung?
Wer in einem Fach bereits über die entsprechenden Kenntnisse verfügt, kann von der Berufsfachschule vom Unterricht dispensiert werden. Von Teilen der Lehrabschlussprüfung dispensieren hingegen kann nur das Amt für Berufsbildung und Berufsberatung auf Gesuch hin - unter Beilage der entsprechenden Qualifikationsnachweise.
 
Wie kann ein Berufsabschluss ohne regulären Lehrvertrag nachgeholt werden?
Erwachsene können nachträglich ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis oder ein eidgenössisches Berufsattest in einem anerkannten Beruf erwerben. Das bringt Ihnen Vorteile am Arbeitsmarkt, eröffnet vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten und verbessert normalerweise die Verdienstmöglichkeiten. ( weiter lesen... )
 
Wie ist bei Lernenden die Arbeitszeit und Überzeit geregelt? 
Informationen zum Jugendarbeitsschutz finden Sie beim kantonalen Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit KIGA .

Gilt Schule an einem arbeitsfreien Tag als Arbeitszeit?
Ja, der Schulbesuch gilt grundsätzlich als Arbeitszeit.

Muss ich die Lerndokumentation in meiner Freizeit führen?
Grundsätzlich muss der Lehrbetrieb für das Nachführen genügend Zeit während der Arbeitszeit einräumen. Ein darüber hinaus gehendes Engagement zeugt vom Interesse der lernenden Person, eine gute Ausbildung absolvieren zu wollen. ( weiter lesen... )
 
Wie hoch ist die Entschädigung für Lernende (Lehrlingslohn)? 
Die Höhe der Entschädigung für Lernende ist eine privatrechtliche Vereinbarung zwischen den Vertragsparteien und unterliegt keiner bildungsgesetzlichen Vorschrift. Um unliebsame Diskussionen zu vermeiden, ist es zu empfehlen, die Entschädigung so festzulegen, dass er dem branchenüblichen Durchschnitt des Lehrberufs entspricht. Ihr Ausbildungsberater/Ihre Ausbildungsberaterin oder Ihr Berufsverband erteilen Ihnen hierzu gerne weitere Auskünfte. Die Entschädigungen für Lernende in der Anlehre-/Attestausbildung entsprechen üblicherweise den Ansätzen wie für Lernende in der EFZ-Ausbildung.
 
Welchen Ferienanspruch haben Lernende? 
Lernenden stehen bis zum 20. Altersjahr mindestens 5 Wochen Ferien zu. In gewissen Berufen sind es durch gewerkschaftliche Vereinbarungen sogar mehr. Damit eine genügende Erholung gewährleistet ist, müssen wenigstens zwei Wochen zusammenhängend bezogen werden können. Nehmen Lernende während der Schulzeit frei, müssen sie die Schule besuchen. Ferien und Überzeitarbeit dürfen nicht durch Bezahlung abgegolten werden.
 
Wie passt der Militärdienst in die Lehre?  
Fällt das Aufgebot zum Militärdienst (RS, WK) in die Lehrzeit, so ist dieser im Interesse einer kontinuierlichen Ausbildung in Schule und Ausbildungsbetrieb zu verschieben. Ist dies unmöglich, sind längere Absenzen mit der Schule oder den Überbetrieblichen Kursen zu besprechen und das Aufholen des verpassten Unterrichts ist im Ausbildungsprogramm einzuplanen. Die Verschiebung kann zeitlich sowohl nach vorne wie nach hinten erfolgen. Bei Wiederholungskursen empfehlen wir, für den Besuch der Berufsfachschule entsprechende Urlaubsgesuche einzureichen. Innerhalb der Vertragsdauer sind vom Ausbildungsbetrieb während der Dienstpflicht min. 80% des Lohns zu bezahlen (Art. 324b OR), ausser die Erwerbsausfallentschädigung deckt bereits 80% des Lohns oder mehr. Detaillierte Informationen finden sich im Merkblatt 6.01.
 
Was kann getan werden, wenn das Qualifikationsverfahren nicht bestanden wurde? 
Das Qualifikationsverfahren (die Lehrabschlussprüfung) kann zwei Mal wiederholt werden. Diese Möglichkeit besteht unabhängig von einem vorhandenen Lehrvertrag. Die Wiederholungsprüfungen finden jeweils im Rahmen der ordentlichen Lehrabschlussprüfungen statt (Frühsommer). Es werden dabei nur jene Fächer geprüft, deren Notenergebnisse bei der ersten Prüfung ungenügend waren. Auf Wunsch kann auch die gesamte Prüfung wiederholt werden. Zur gezielten Vorbereitung auf die Wiederholungsprüfung bietet Ihr zuständiger Ausbildungsberater/Ihre zuständige Ausbildungsberaterin bei Bedarf ein Beratungsgespräch an.
 
Wer muss einen Bildungsbericht erstellen und wieso? 
Die verantwortlichen Berufsbildner/innen halten mit dem Bildungsbericht den Ausbildungsstand der Lernenden fest. Das Ergebnis ist halbjährlich mit den Lernenden zu besprechen und bei unter 18-Jährigen den gesetzlichen Vertretern zur Kenntnis zu bringen. Der Bildungsbericht dient der regelmässigen Beurteilung (pro Semester) der Fähigkeiten und Leistungen sowie des Verhaltens der Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb. ( weiter lesen... )
Zum Bildungsbericht
 

Weitere Informationen.

Hauptabteilung Berufsbildung und Berufsberatung
Betriebliche Ausbildung
Rosenstrasse 25
4410 Liestal
T 061 552 28 80

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