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Absenzenregelung

1. Gesetzliche Grundlagen

  • Bildungsgesetz §§ 64, 69, 82, 90
  • Verordnung für die Sekundarschule 642.11 § 6, 35 - 36
  • Verordnung Laufbahn § 11, 12

2. Grundsätzliches für alle Absenzen

a)     Als Absenz gilt jedes entschuldigte oder unentschuldigte Fernbleiben vom Unterricht und von schulischen Anlässen.

b)     Eine Absenz ohne ordentliche Bewilligung oder termingerechte Entschuldigung gilt als unentschuldigte Absenz, die im Zeugnis eingetragen wird.

c)     Für das Nacharbeiten des versäumten Schulstoffs ist jeder Schüler und jede Schülerin selbst verantwortlich. Verpasster Unterricht (alle Fächer) muss innert nützlicher Frist nachgearbeitet werden (Entscheid Fachlehrperson).

d)     Versäumte Prüfungen werden am nächstmöglichen Termin nachgeholt (Entscheid Fachlehrperson).

e)     Sämtliche Formulare können im Sekretariat oder im Internet (Homepages der Schulen) bezogen werden.

f)       Während speziellen Schulanlässen (Schulausstellung, Lager-, Projektwochen usw.) werden keine Urlaube, Jokertage oder Dispensationen bewilligt.

g)     Sobald ein Urlaub, Jokertag oder eine Dispens bewilligt wurde, informiert der Schüler/die Schülerin seine/ihre Lehrpersonen darüber.

 

3. Entschuldigte Absenzen

In folgenden Fällen wird eine Absenz entschuldigt:

  • Bei Krankheit oder Unfall der Schülerin/des Schülers
  • Bei schwerer Krankheit oder Todesfall in der Familie
  • Höhere Gewalt, die den Schulbesuch verunmöglicht
  • Die Erziehungsberechtigten teilen der Klassenlehrperson die Absenz möglichst sofort mit. Innerhalb einer Woche nach der Rückkehr geben sie das Formular „Entschuldigung einer Absenz“ unaufgefordert und vollständig ausgefüllt an die Klassenlehrperson ab. Falls die Abwesenheit länger als eine Woche dauert, geben die Erziehungsberechtigten der Klassenlehrperson zusätzlich ein Arztzeugnis ab.
    Nicht korrekt gemeldete Absenzen gelten als unentschuldigt.

 

4. Beurlaubung oder Dispensation vom Unterricht

a) Aus triftigen Gründen können Schülerinnen und Schüler, auf schriftliches Gesuch der Erziehungsberechtigten, befristet vom Schulbesuch beurlaubt werden. Besondere Gründe sind, z.B.

  • Schnupperlehren
  • Schnupperschulbesuche
  • Teilnahme an Prüfungen z.B. Aufnahmeprüfungen, Mofaprüfung
  • Teilnahme an wichtigen und seltenen Familienanlässen
  • Teilnahme an kulturellen Anlässen von Bedeutung: Detailliertes Programm beilegen
  • Teilnahme an Sportveranstaltungen von kantonaler oder über­regionaler Bedeutung: Aufgebot des Vereins oder Verbandes beilegen
  • Teilnahme am Schweizerischen Jugend-Skilager 
  • Besuch des Arztes oder Zahnarztes, wenn kein schulfreier Termin möglich ist
  • Sportunterricht: Wer am regulären Unterricht teilnehmen kann, ist auch bei Verletzungen, Unwohlsein, etc. im Sportunterricht anwesend (schriftliche Begründung durch Erziehungsberechtigte). Liegt ein Arztzeugnis für den Sportunterricht vor, entscheidet die Sportlehrperson, die Klassenlehrperson und ev. die Schulleitung über die Beschäftigung des Schülers/der Schülerin während den Sportlektionen (insbesondere bei einer Dispens, die länger als eine Woche dauert).
     

b) Einmalige Ferienverlängerung

Innerhalb der dreijährigen Sekundarschulzeit kann ein Mal eine Ferienverlängerung von maximal einer Woche (= maximal 5 Schultage) bei der Schulleitung beantragt werden.

c) Jokertag

Jeder Schüler und jede Schülerin kann pro Schuljahr ein Mal (max. 1 Tag) begründet vom Unterricht fern bleiben (Formular Gesuch Beurlaubung). Wenn der Jokertag nicht bezogen wird, verfällt er am Ende des Schuljahres.

 

5. Gesuchstellung

Die Erziehungsberechtigten reichen alle Gesuche bei der Klassenlehrperson ein. Sämtliche Formulare können im Sekretariat oder im Internet (unter Downloads) bezogen werden.

-        Formular Gesuch um Beurlaubung/Dispensation vom Unterricht (PDF)

-        Formular Gesuch Schnupperlehre (PDF)

-        Für Schnupperschulbesuche reicht eine schriftliche Anfrage

 

Urlaub/Dispensation

Frist

Entscheidungsinstanzen

Kurzurlaube bis zu   einem Tag, Jokertage

mindestens eine Woche   im Voraus

Klassenlehrperson

Schnupperlehren,   Schnupperschulbesuche

möglichst eine Woche   im Voraus

Schulleitung

Urlaube von 2 Tagen   bis zu 2 Wochen,

Verlängerungen von   Ferien

mindestens 2 Wochen   vor Antritt des Urlaubes

Schulleitung

 

6. Sanktionen (gem. Verordnung)

Unentschuldigte Absenzen werden mit folgenden Massnahmen geahndet:

a)     Eintrag im Zeugnis.

b)     Im Wiederholungsfall kann der Schulrat die Erziehungsberechtigten mit einer Busse bis zu Fr. 5000.- bestrafen.

c)      Im Wiederholungsfall kann Meldung an die KESB Laufental (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde) erstattet werden.

 

7. Inkrafttreten

Diese Absenzenordnung tritt für alle Schüler und Schülerinnen der Sekundarschulen Laufen und Zwingen am 1. August 2016 in Kraft.

Genehmigt durch die Lehrpersonenkonvente (am 03.12.2015) und Schulräte (am 13./14.01.2016) der Sekundarschulen Laufen und Zwingen.

Weitere Informationen.

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