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Bezahlter Urlaub

Informationen und personalrechtliche Grundlagen zum bezahlten Urlaub bei unbefristeter Anstellung.

Dieser Handbuchartikel ist eine

Fachweisung

Rechtsgrundlagen

§§  47, 50, 51 Personalverordnung (SGS 150.11; PersV) vom 19.12.2000
http://bl.clex.ch/data/150.11

Bezahlter Urlaub bei unbefristeter Anstellung

1. Grundsatz
Frühestens nach Erfüllung von 5 Dienstjahren kann Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeitern ein bezahlter Urlaub für insgesamt höchstens 6 Monate bewilligt werden, sofern der Urlaubszweck einem im öffentlichen Interesse liegenden Bedürfnis entspricht. Ein weiterer bezahlter Urlaub kann jeweils frühestens nach Ablauf von 10 Dienstjahren, vom Antritt des letzten Urlaubes an gerechnet, gewährt werden.

2. Bewilligungsinstanz
Primarstufe und Sekundarstufe I

Für die Bewilligung ist auf Antrag der Anstellungsbehörde das Amt für Volksschulen im Rahmen des budgetierten Urlaubkontingentes zuständig.

3. Verfahren / Eingabetermine
Primarstufe und Sekundarstufe I
Urlaubsgesuche sind auf dem dafür vorgesehenen Formular dem Amt für Volksschulen auf dem Dienstweg einzureichen. Gesuche für Urlaube, die länger als 1 Monat dauern, sind bis Mitte Januar des laufenden Kalenderjahres für das folgende Kalenderjahr einzureichen.

4. Urlaubsbericht
Ein Bericht über den Urlaub ist bis spätestens 1 Monat nach Urlaubsende dem Amt für Volksschulen einzureichen.

5. Arbeits- und Rückzahlungsverpflichtung
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, denen bezahlter Urlaub im Wert von mehr als 3'000 Fr. gewährt wird, haben eine Arbeitsverpflichtung abzuschliessen.
  • Mit der Arbeits- und Rückzahlungsverpflichtung bindet sich die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter während maximal dreier Jahre nach Beendigung des bezahlten Urlaubs im Arbeitsverhältnis mit dem Kanton zu verbleiben.
  • Vorzeitige Kündigung durch die Mitarbeiterin oder den Mitarbeiter sowie die Auflösung des Arbeitsverhältnisses gemäss § 19 Absatz 3 Buchstaben c, d und e oder § 20 des Personalgesetzes(67) durch die Anstellungsbehörde bewirken eine Rückerstattungspflicht.
  • Der rückzahlbare Betrag ermittelt sich aus dem Nettolohn für die bezahlte Arbeitszeit abzüglich 3'000 Fr.
  • Die Rückzahlung des 3'000 Fr. übersteigenden Teils der gesamten vom Kanton übernommenen Kosten beträgt bei Auflösung des Arbeitsverhältnisses je nach Nutzen, den der Arbeitgeber aus dem bezahlten Urlaub ziehen kann a. im ersten Jahr: zwischen 80 und 100%; b. nach einem und bis zu zwei Jahren: zwischen 60 und 80%; c. nach zwei Jahren und bis zu drei Jahren: zwischen 20 und 40%.
  • Der konkrete Umfang der Arbeitsverpflichtung ist zwischen der Anstellungsbehörde, bei Lehrpersonen der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion, und der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter vertraglich zu regeln.
  • In Härtefällen kann die Anstellungsbehörde, bei Lehrpersonen die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion, auf eine Rückforderung ganz oder teilweise verzichten.

Formulare zum Thema

Primarstufe, Sekundarstufe I und Musikschulen

Weitere Informationen.

Kontakt

Stab Personal
Generalsekretariat
Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion Kanton Basel-Landschaft
Rheinstrasse 31
4410 Liestal
T 061 552 50 57

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