Umsetzung ZUKUNFT.VS

Bild Legende:

Das Programm ZUKUNFT.VS startet im Schuljahr 2022/23 und hat die nachhaltige Sicherung des Bildungserfolgs aller Volksschülerinnen und Volksschülern zum Ziel. Für die Planung und Umsetzung der beschlossenen Massnahmen bis 2028 auf der Primarstufe und der Sekundarstufe I, erarbeitet das Amt für Volksschulen (AVS) verschiedene Umsetzungshilfen und spezifische Weiterbildungsangebote. 

Schulleitungen und Lehrpersonen finden auf dieser Seite Handreichungen zu den für ihre Stufe verabschiedeten Massnahmen sowie Präsentationen aus den Schulleitungskonferenzen. Zusätzlich sind Unterlagen und Daten zum Schwerpunkt Aus- und Weiterbildung für Lehrpersonen sowie Flyer und News aus der Leseförderung abgelegt.

Fahrplan

Der Zeitplan für die Einführung und Umsetzung der beschlossenen Massnahmen wurde den Schulleitungen der Primarstufen und Sekundarstufe I, im Rahmen der Schulleitungskonferenz (SLK) vom 26. Januar 2022 kommuniziert. Die entsprechenden Informationen finden sich untenstehend. 

Rechtliche Grundlagen

Der Rahmen des Programms ZUKUNFT.VS ist durch die nachfolgenden Erlasse von Bildungsrat und Regierungsrat gegeben. Die Ausgabenbewilligung wurde am 21. Oktober 2021 vom Landrat erteilt.

Stundentafeln 
Verordnungen 

Handreichungen, Präsentationen und FAQ

Für Fragen zum stufenübergreifenden Schwerpunkt Medien und Informatik (MI), zum Einsatz von SOS-Lektionen, Weiterbildungsangeboten sowie zu verschiedenen Massnahmen auf der Sekundarstufe I stellt das AVS den Schulleitungen und Lehrpersonen Unterlagen zur Verfügung.  

Aktuelle Weiterbildungen in MI und PICTS

Kursanmeldung via Anmeldewebseite BL der FHNW.

Welche Massnahmen trifft das Teilprojekt Leseförderung?

Die Leseförderung beruht auf einem Teil Schul- und Unterrichtsentwicklung und einem Teil Weiterbildung und Vernetzung der Lehrpersonen aus allen Fächern. Alle Volkschulen werden in den nächsten vier Jahren ihren Fokus auf die Grundausbildung legen; dazu verankern sie auch die Leseförderung in ihrem pädagogischen Konzept stufen- und fächerübergreifend. Zudem können die Lehrpersonen ihr Wissen über Leseförderung – auch im Zusammenhang mit digitalen Medien – auffrischen und sich untereinander vernetzen, um von- und miteinander zu lernen.

Welche Weiterbildungsangebote zum Thema Leseförderung gibt es?

Zur Zeit gibt es die regulären Angebote von WB.BL, PZ.BS und der FHNW. Ab Frühling 2022 werden online-Austausche zur Leseförderung durchgeführt (Daten und Anmelde-Informationen) und ab Sommer 2023 wird eine vertiefte Weiterbildung für Expertinnen und Experten angeboten werden. Diese soll modular aufgebaut sein, alle wichtigen Aspekte von Leseförderung aufzeigen und verschiedene Umsetzungs- und Reflexionsphasen beinhalten. Ein Jahr später wird es zusätzliche und ergänzende Kurse für Lehrpersonen aller Fächer geben.

Welche Schulen sind Pilotschulen? Und was ist Ihre Aufgabe?

Die Primarschulen Giebenach, Grellingen, Homburg, Liesberg und Liestal und die Sekundarschulen Binningen und Reigoldswil sind unsere Pilotschulen in der Leseförderung. Die Schulen werden in der Analyse ihrer Schule betreff Leseförderung und im Aufbau eines Konzeptes wissenschaftlich durch das Zentrum Lesen (FHNW, Brugg) begleitet. Sie werden bestimmte Schwerpunkte der Leseförderung auswählen und in diesen Bereichen Erfahrungen sammeln und dokumentieren (Flyer Pilotschulen). Die Pilotschulen werden dabei zunächst ein Jahr in kleinere Projekte und in die Konzeptarbeit investieren, danach werden sie mit allen Lehrpersonen die Leseförderung aufbauen. Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus den Pilotschulen werden anderen Schulen des Kantons zur Verfügung gestellt, die sich ebenso auf den Weg der Verankerung der Leseförderung im Schulprogramm machen.

Mehr Informationen

Bis wann muss MI in der Primarschule verankert sein?

Spätestens im Schuljahr 23/24. 

Können sich die Gemeinden bei der Beschaffung der Geräte dem Kanton anschliessen?

Nein. Der Kanton hat keine Rahmenverträge 

Gibt es eine Empfehlung welche Geräte (Laptop, Tablet, iPad, etc.) die Schulen beschaffen sollen?

Ja.  Der Leitfaden, ICT-Infrastruktur für Primarschulen, ist hier abrufbar.

ANMELDUNG AN DIE WEITERBILDUNGEN

Gerne würde ich den Lehrpersonen den Link für die Anmeldung zukommen lassen. Wo finde ich den?
Die FHNW erstellt für den Kanton Basel-Landschaft eine Website mit Links zu den entsprechenden Kursen. Der Link zur Website wird Ende April an die Schulleitungen versendet. Anmeldeberechtigt sind jene Lehrpersonen, die eine Weiterbildungsvereinbarung vom AVS haben gemäss definitiver Vergabe Weiterbildungsplätze April 2022.

VERGABE WEITERBILDUNGSPLÄTZE

Ist es möglich, dass wir 2022/23 noch zusätzliche Ausbildungsplätze belegen können?
Die Platzzahl ist beschränkt und es ist aktuell nicht möglich, mehr Plätze zur Verfügung zu stellen. Im 2024 machen wir eine Analyse, wie hoch der Bedarf noch ist und klären dann das weitere Vorgehen ab 2026 bzw. bestellen allenfalls noch Plätze für ZUKUNFT.VS im Rahmen der Budgetvorgaben. Zudem wird dann das Angebot wieder «regulär» geführt.

Die von mir für die Weiterbildung angedachte Lehrperson hat gekündigt. Kann ich den meiner Schule zugewiesenen Weiterbildungsplatz trotzdem behalten?

Ja, sofern dafür konkret eine Lehrperson auch zur Verfügung steht.

Falls ich den Platz verliere, habe ich dann die Möglichkeit diesen Platz später zu erhalten?

Die nicht beanspruchten Plätze im Jahr 2022 werden weiter vergeben. Die freigegebenen Plätze können in den Folgejahren erneut beansprucht werden. Dazu ist es notwendig den entsprechenden Bedarf zu melden.

Die Bedürfnisse unserer Schule haben sich seit der Bedarfserhebung geändert. Ich bräuchte nun folgende Anpassungen…

Wir haben ihre Bedarfsänderung notiert. Die Plätze, die bis am 25.3. nicht beansprucht werden, werden ab dem 28.3. weiter vergeben. Leider können wir nicht garantieren, dass jede Schule bereits bis 2023 den von ihr angemeldeten Bedarf zugesprochen erhält: Die Weiterbildungsoffensive ist auf die nächsten vier Jahre angelegt. Die Primarschulen erhalten ausserdem einen längeren Zeitraum für den Aufbau der Rolle PICTS-Beratung. Sie müssen die empfohlenen Ressourcen spätestens im Schuljahr 2026/2027 vollumfänglich einsetzen.

Im 2024 machen wir eine Analyse, wie hoch der Bedarf noch ist und klären dann das weitere Vorgehen ab 2026 bzw. bestellen allenfalls noch Plätze für ZVS im Rahmen der Budgetvorgaben.

Medien + Informatik

Ich verstehe nicht, warum die Verteilung der Weiterbildungsplätze nicht in allen (kleinen) Schulen gleich gehandhabt wird

Bei der Verteilung der Weiterbildungsplätze MI haben wir uns einerseits an die Empfehlung von IT.SBL gehalten, die in direktem Bezug steht zu der Schulgrösse (Anzahl Klassen /Anzahl Lehrpersonen). Andererseits wurde der von der Schulleitung gemeldete Bedarf berücksichtigt sowie die bereits vorhandenen Ressourcen.

Seit Herbstsemester 2017 ist die informatische Bildung integraler Teil der Ausbildung zur Primarlehrperson an der FHNW. Diese ist für den MI-Unterricht ausreichend.

Die Weiterbildungsoffensive MI ist angelegt auf vier Jahre. In dieser 4-jährigen Aufbauphase soll den Schulen nun Zeit gegeben werden, um diesen Einführungsprozess zielorientiert zu gestalten. Im 2024 führt das AVS eine Analyse durch um zu klären, hoch der Bedarf an Weiterbildungen noch ist und klärt dann das weitere Vorgehen ab 2026 ab bzw. bestellt allenfalls noch Plätze für ZVS im Rahmen der Budgetvorgaben.

Ich habe nur die Infos zum Modul in Brugg gefunden. Sind die Module, die in Muttenz durchgeführt werden, identisch?
Das für den Kanton Basel-Landschaft in Muttenz durchgeführte LuPe-Modul ist identisch mit dem aktuell für Brugg ausgeschriebenen LuPe-Modul resp. der Nachqualifikation MI (NQ MI) Bitte beachten Sie, dass gewisse Sequenzen des Moduls aufgrund der benötigten Infrastruktur ggf. in Brugg abgehalten werden.

Die Aussage «Die Lektionen (Entlastung von 0.8) können auch für Stellvertretungen genutzt werden.» (Handreichung M+I, Seite 12 oben) ist mir zu wenig klar («können»). Wird die Stellvertretung über die 0.8 Lektionen abgerechnet oder gibt es noch einen anderen «Topf»? Wenn wir jeder LP, welche das Modul besucht die 0.8 Lektionen auszahlen, können wir ja keine Stellvertretung einsetzen?

Genaue Angaben zu Stellvertretungen resp. Entlastungen sind Ende 03/2022 verfügbar.

Spielt es eine Rolle, in welcher Reihenfolge eine LP das LuPe-Modul und die Fachliche Vertiefung besucht?

Die fachliche Vertiefung baut auf den Kenntnissen des LuPe-Moduls auf und ist Voraussetzung für das Modul «Fachliche Vertiefungen».

Wir starten bereits im Sommer 2022 mit dem Fach MI. Ich habe aber erst Weiterbildungsplätze ab 2023 erhalten. Ich will nicht, dass eine ungelernte Person das Fach unterrichtet. Was kann ich tun?

Gemäss Bildungsratsbeschluss vom 1. Dezember 2021 wird ab Schuljahr 2022/23 sowohl auf der Primar- als auch auf der Sekundarstufe I für die Umsetzung des bestehenden Modullehrplans Medien und Informatik (MI) neu ein Unterrichtsfach zur Verfügung stehen.

Der Lehrplan Medien und Informatik bleibt jedoch gleich wie bisher. Das neue Fach soll die jene Fächer entlasten, in denen bisher der Fokus der Umsetzung der Lernziele von MI lag.

Für Lehrpersonen sind unterstützende Hinweise zur Unterrichtsvorbereitung, -durchführung und -evaluation vorhanden und hier abrufbar:

Primarstufe
Sekundarstufe I

Die Weiterbildungsoffensive MI ist angelegt auf vier Jahre. In dieser 4-jährigen Aufbauphase soll den Schulen nun Zeit gegeben werden, um diesen Einführungsprozess zielorientiert zu gestalten.

Auf der Website ICT Konkret finden Sie Kursangebote zur Einführung von MI inkl. konkreter Umsetzungsmöglichkeiten im Unterricht. Dieses Angebot ist bei Bedarf auch als SCHIWE buchbar.

Primarstufe
Sekundarstufe I
Bis wann muss PICTS umgesetzt sein?
Auf Primarstufe bis spätestens zum Schuljahr 27/28.

In der Sekundarschule bereits bis zum Schuljahr 25/26.

Ist PICTS in den Fachhochschulen eingebettet?

An unserer pädagogischen Hochschule (FHNW) haben die Lehrpersonen welche aktuell die Ausbildung abschliessen ein Modul absolviert. Sie sind aber keine PICTS Berater, sondern Anwender.

Weshalb wird die Ausbildung zeitlich bis 2028 beschränkt?

Mit den Modullehrgängen an der FHNW haben alle neuen Lehrpersonen bereits die entsprechenden Aus- und Weiterbildungen.

Ausführliche FAQ finden Sie in der Handreichung PICTS

ANMELDUNG AN DIE WEITERBILDUNGEN

Gerne würde ich den Lehrpersonen den Link für die Anmeldung zukommen lassen. Wo finde ich den?
Die FHNW erstellt für den Kanton Basel-Landschaft eine Website mit Links zu den entsprechenden Kursen. Der Link zur Website wird Ende April an die Schulleitungen versendet. Anmeldeberechtigt sind jene Lehrpersonen, die eine Weiterbildungsvereinbarung vom AVS haben gemäss definitiver Vergabe Weiterbildungsplätze April 2022.

VERGABE WEITERBILDUNGSPLÄTZE

Ist es möglich, dass wir 2022/23 noch zusätzliche Ausbildungsplätze belegen können?

Die Platzzahl ist beschränkt und es ist aktuell nicht möglich, mehr Plätze zur Verfügung zu stellen. Im 2024 machen wir eine Analyse, wie hoch der Bedarf noch ist und klären dann das weitere Vorgehen ab 2026 bzw. bestellen allenfalls noch Plätze für ZUKUNFT.VS im Rahmen der Budgetvorgaben. Zudem wird dann das Angebot wieder «regulär» geführt.

Die von mir für die Weiterbildung angedachte Lehrperson hat gekündigt. Kann ich den meiner Schule zugewiesenen Weiterbildungsplatz trotzdem behalten?

Ja, sofern dafür konkret eine Lehrperson auch zur Verfügung steht.

Falls ich den Platz verliere, habe ich dann die Möglichkeit diesen Platz später zu erhalten?

Die nicht beanspruchten Plätze im Jahr 2022 werden weiter vergeben. Die freigegebenen Plätze können in den Folgejahren erneut beansprucht werden. Dazu ist es notwendig den entsprechenden Bedarf zu melden.

Die Bedürfnisse unserer Schule haben sich seit der Bedarfserhebung geändert. Ich bräuchte nun folgende Anpassungen…

Wir haben ihre Bedarfsänderung notiert. Die Plätze, die bis am 25.3. nicht beansprucht werden, werden ab dem 28.3. weiter vergeben. Leider können wir nicht garantieren, dass jede Schule bereits bis 2023 den von ihr angemeldeten Bedarf zugesprochen erhält: Die Weiterbildungsoffensive ist auf die nächsten vier Jahre angelegt. Die Primarschulen erhalten ausserdem einen längeren Zeitraum für den Aufbau der Rolle PICTS-Beratung. Sie müssen die empfohlenen Ressourcen spätestens im Schuljahr 2026/2027 vollumfänglich einsetzen.

Im 2024 machen wir eine Analyse, wie hoch der Bedarf noch ist und klären dann das weitere Vorgehen ab 2026 bzw. bestellen allenfalls noch Plätze für ZVS im Rahmen der Budgetvorgaben.

PICTS

Ich verstehe nicht, warum die Verteilung der Weiterbildungsplätze nicht in allen (kleinen) Schulen gleich gehandhabt wird.

Bei der Verteilung der Weiterbildungsplätze PICTS haben wir uns einerseits an die Empfehlung von IT.SBL gehalten, die in direktem Bezug steht zu der Schulgrösse (Anzahl Klassen /Anzahl Lehrpersonen). Andererseits wurde der von der Schulleitung gemeldete Bedarf berücksichtigt sowie die bereits vorhandenen Ressourcen.

Eine Aufteilung auf mehrere Personen und PICTS-Rollen gleichzeitig ist in kleinen Schulen weniger wirkungsvoll. Kleinen Schulen wird daher empfohlen, sich schulübergreifend zu organisieren. So können die Ressourcenpools mehrerer Schulen für ein schulübergreifendes PICTS-Team zusammengelegt werden. Es ist auch möglich, dass eine Lehrperson mit der Funktion PICTS Beratung für diese Funktion auch an einer anderen Schule angestellt wird als Ergänzung der Funktion PICTS Multiplikator/in / PICTS Initialisierung.

Brauche ich als kleine Schule nicht eher einen PICTS Berater als einen PICTS Multiplikator?

Zu Beginn der Aufbauphase sollten rund 2 Jahreslektionen für den Aufbau der PICTS an der Schule genutzt werden. Dies übernimmt die Rolle PICTS-Initialisierung, in der Regel die Schulleitung. Danach wird empfohlen, die im Pflichtenheft aufgeführten Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen.

Eine Aufteilung auf mehrere Personen und Rollen gleichzeitig ist jedoch gerade in kleinen Schulen weniger wirkungsvoll. Kleinen Schulen wird daher empfohlen, sich schulübergreifend zu organisieren. So können die Ressourcenpools mehrerer Schulen für ein schulübergreifendes PICTS-Team zusammengelegt werden. Es ist also möglich, dass eine Lehrperson mit der Funktion PICTS Beratung für diese Funktion auch an einer anderen Schule angestellt wird als Ergänzung der Funktion PICTS Multiplikator/in.

 

Brauche ich als kleine Schule nicht mindestens auch einen PICTS Berater/in und einen PICTS Multiplikator/In?

Zu Beginn der Aufbauphase sollten rund 2 Jahreslektionen für den Aufbau der PICTS an der Schule genutzt werden. Dies übernimmt die Rolle PICTS-Initialisierung, in der Regel die Schulleitung. Danach wird empfohlen, die im Pflichtenheft aufgeführten Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen.

Eine Aufteilung auf mehrere Personen und Rollen gleichzeitig ist jedoch gerade in kleinen Schulen weniger wirkungsvoll. Kleinen Schulen wird daher empfohlen, sich schulübergreifend zu organisieren. So können die Ressourcenpools mehrerer Schulen für ein schulübergreifendes PICTS-Team zusammengelegt werden. Es ist also möglich, dass eine Lehrperson mit der Funktion PICTS Beratung für diese Funktion auch an einer anderen Schule angestellt wird als Ergänzung der Funktion PICTS Multiplikator/in.

Wo finde ich das Feedbackformular zu den SOS-Lektionen?
In der Handreichung Seite 7 oder direkt hier Feedbackformular
Wie ist die Berechnungsformel?
Primarstufe: Klassenanzahl (inkl. Einführungsklasse und Kleinklasse) durch 8 x 38 = Guthaben «SOS-Lektionen»

Sekundarstufe I: Klassenanzahl LZ A/E (ohne Kleinklasse und Fremdsprachenklasse ) durch 3 x 38 = Guthaben «SOS-Lektionen»

Wird die 1/8 Berechnung von der 1. - 6. Klasse gezählt? 

Nein. Die Berechnung gilt vom Kindergarten bis zur 6. Klasse.

Zählen Kleinklassen und Einführungsklassen zur Berechnungsgrundlage?

Ja, auf der Primarstufe.  Auf Sekundarstufe I werden Klein- und Fremdsprachenklassen nicht eingerechnet.

In welcher Form muss Rechenschaft über die SOS-Lektionen abgegeben werden?
Es wird zweimal ein Controlling (31.12. und 31.7) durchgeführt. Dazu braucht es keine Berichte. Das AVS stellt ein Formular zur Verfügung in welchem Themeninhalte angekreuzt werden können.

Nach einem mündlichen Austauschgefäss mit dem AVS, wird dieses auch einen anonymisierten Bericht verfassen.

Muss ich die SOS-Lektionen bei der Gemeinde beantragen?
Nein. Die Gemeinden können die SOS-Lektionen nicht budgetieren, dürfen diese aber im vorgegebenen Rahmen ausgeben. 
Was kann gewählt werden?

Neu kann im 3. Schuljahr des Leistungszugs A, anstelle einer zweiten Fremdsprache, der Fokus auf die Kompetenzbereiche Deutsch, Mathematik, Berufliche Orientierung sowie Medien und Informatik gelegt werden. Dieses neue Schwerpunktangebot heisst SAF und umfasst 3 Lektionen.

Wann muss die Wahl eines erweiterten Angebotes getroffen werden? 

Die Wahl muss spätestens anlässlich des Standortgespräches der 2. Klasse im Leistungszug A getroffen werden.

Wer hat den Schlussentscheid?

Über die Wahl der Wahlpflichtfächer entscheiden die Erziehungsberechtigten aufgrund des gemeinsamen Gesprächs mit der Klassenlehrperson und der Schülerin bzw. dem Schüler. Die Schulleitung kann aber bei den Erziehungsberechtigten insistieren und darauf aufmerksam machen, dass der Entscheid zu überdenken ist.

Gibt das Schwerpunktangebot eine Note?

Nein. Das Schwerpunktangebot wird analog den nicht promotionsrelevanten Pflichtfächern ERG, BO, und PA (Anhang VO-Laufbahn) behandelt und wird in keiner Weise im Zeugnis abgebildet.

Bringt die Abwahl einer Fremdsprache den Schülerinnen und Schülern Nachteile bezüglich des Zeugnisses?

Da das Zeugnis der 3. Klasse keinen Beförderungsentscheid enthält, gibt es im Zeugnis keine Nachteile. Aus dem Leistungszug A gibt es gemäss VO-Laufbahn auch keine Aufnahme an Weiterführende Schulen. Die Anpassung der VO-Laufbahn durch den RR erfolgt voraussichtlich im Juni 2022.

Wie wird das Schwerpunktangebot durchgeführt?

Die Schule entscheidet über die Form der Durchführung. Dies kann als Einzellektionen oder in Form eines individualisierten Ateliers angeboten werden.

Mehr Informationen in der Handreichung

Kontakt

Amt für Volksschulen
Munzachstrasse 25 C
4410 Liestal

T 061 552 50 98
[email protected]

Öffnungszeiten Sekretariat:

Montag bis Freitag
08.30 - 11.30 Uhr
14.00 - 17.00 Uhr