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Regionale Wasserversorgungsplanung

Die zehn Wasserregionen
Das Kantonsgebiet wurde bereits in den 1970er-Jahren aufgrund der geographischen Verhältnisse und der damals vorhandenen Wasserversorgungsstrukturen in neun Wasserregionen unterteilt. Das Laufental (Bezirk Laufen) kam mit dem Kantonswechsel im Jahr 1994 als zehnte Region hinzu. Übersichtsplan der 10 Wasserregionen

In den 1980er-Jahren wurde vom Kanton für jede damalige Region (ohne Laufental) eine Generelle Wasserversersorgungsplanung mit einem Planungshorizont bis 2010 erarbeitet. Diese werden nun systematisch überprüft und überarbeitet.

Definition und Vorgehen
Die Regionale Wasserversorgungsplanung, die vom Kanton erarbeitet wird, befasst sich mit den gemeindeübergreifenden Themen der Wasserversorgung und betrachtet diese aus übergeordnetem Blickwinkel der gesamten Region und den Schnittstellen der umliegenden Regionen. Wo sinnvoll und angebracht, werden auch kantonsübergreifende Lösungen angestrebt. Die Regionale Wasserversorgungsplanung wurde früher als "Generelle Wasserversorgungsplanung" bezeichnet und ersetzt nicht die kommunalen GWPs oder andere konkrete Wasserbeschaffungsprojekte der Gemeinden.  

Übergeordnetes Ziel ist die langfristige Sicherstellung einer ausreichenden, qualitativ einwandfreien und wirtschaftlichen Wasserversorgung. In Form eines Leitbildes soll den Gemeinden, Wasserversorgungs-Verbänden und Wasserwerken die langfristigen Entwicklungsziele aufgezeigt werden. 

Die Gemeinden haben sich bei ihren eigenen Planungen und Projekten nach diesem Leitbild zu orientieren. Kommunale Vorhaben sind dem Kanton zur Genehmigung einzureichen. Abweichungen sollen möglich sein, müssen aber mit dem Kanton abgesprochen werden.

Kern der Regionalen Wasserversorgungsplanung ist die Wasserbilanz für einen Planungshorizont von rund 20 Jahren. Diese wird für jede einzelne Gemeinde bzw. Wasserversorgung und für die ganze Wasserversorgungsregion erstellt. Dabei wird der zukünftige Wasserbedarf verglichen mit den zu erwartenden Wasserbezugsmöglichkeiten, welche sich als Konsequenz der Schutzmöglichkeiten und Qualitätsentwicklungen verändern können.

Die Regionale Wasserversorgungsplanung steht für einen partizipativen Prozess, bei dem die wesentlichen Akteure einbezogen werden. Dieser Prozess verläuft in der Regel in folgenden Phasen:

1. Situationsanalyse
2. Klärung spezieller Fragestellungen
3. Wasserbilanz für Planungshorizont
4. Ausarbeitung Leitbild und Massnahmenplan
5. Unterstützung bei der Umsetzung


Aktueller Stand der Planungen in den Regionen
Region  
 
1

Generelle Wasserversorgungsplanung IWB (2019)
(enthält Aktualisierung der Wasserbilanzen für Planungshorizont 2040) erhältlich bei IWB, Thomas Meier, Leiter Produktion Wasser,
thomas.meier@iwb.ch

2/9

 

3

Hydraulisches Schema mit Massnahmen (2015)  

Grundwasserpumpwerk „Leim“ (Wühre), Hauptuntersuchung für eine Inbetriebnahme (2015)
Grundwasserpumpwerk „Leim“ (Wühre), Voruntersuchung für eine Inbetriebnahme (2014)

 

4
5

Präsentation Holinger AG (2019)

Bericht Situationsanalyse (2017)
Übersichtsplan (2017)
Hydraulisches Schema (2017)

6
7

Präsentation Sutter AG (2019)

Bericht Generelle Wasserversorgungsplanung Region 7 (2005) 

8

 

10
 
Generelle Wasserversorgungsplanung des Kantons Basel-Landschaft, Regionen 1 - 9 (1983-1990) 
Allgemeiner Teil [13 MB] 
Generelle Wasserversorgungsplanung des Kantons BL, Region 1 "Arlesheim" (1983) 
Generelle Wasserversorgungsplanung des Kantons BL, Region 2 "Liestal" (1988) 
Generelle Wasserversorgungsplanung des Kantons BL, Region 3 "Sissach" (1985) 
Generelle Wasserversorgungsplanung des Kantons BL, Region 4 "Gelterkinden" (1985) 
Generelle Wasserversorgungsplanung des Kantons BL, Region 5 "Buus" (1986) 
Generelle Wasserversorgungsplanung des Kantons BL, Region 6 "Oltingen" (1986) 
Generelle Wasserversorgungsplanung des Kantons BL, Region 7 "Oberdorf" (1990) 
Generelle Wasserversorgungsplanung des Kantons BL, Region 8 "Reigoldswil" (1987) 
Generelle Wasserversorgungsplanung des Kantons BL, Region 9 "Pratteln" (1989)

Weitere Informationen.

Kontakt
Amt für Umweltschutz und Energie
Rheinstrasse 29
Postfach
4410 Liestal
T 061 552 51 11
F 061 552 69 84

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