Textilien

Die Sammlung von Textilien hat eine lange Tradition ("Lumpensammler"), da die Textilfasern einen wertvollen Rohstoff für die Papierherstellung bildeten.

Inzwischen haben die rasch wechselnde Mode und das Angebot an Billigkleidern zu einem starken Anstieg der Altkleidermengen geführt. Diese sind nur für saubere, gebrauchstaugliche Kleider bestimmt. Daher landet nochmals eine ähnliche Menge an Textilien auch im Kehrichtsack (inkl. Teppiche, etc.).

Die in Containern oder bei den periodischen Haus-zu-Haus Sammlungen anfallenden Altkleider und Schuhe werden sortiert und von den beteiligten Hilfswerken so weit als möglich wieder zur Bekleidung eingesetzt (< 50%), während der Rest zu Putzlappen, Isoliermaterial oder andern Produkten verarbeitet, bzw. als Abfall entsorgt wird.

Die Textilien aus Haushalten gehören zu den Siedlungsabfällen und sind daher grundsätzlich von den Gemeinden zu sammeln. Diese stützen sich aber in der Regel auf die offiziellen Sammlungen der Hilfswerke, welche ergänzend zu den Haus-zu-Haus-Sammlungen auch die Aufstellung und Entleerung von Sammelcontainer besorgen.

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