Organische Abfälle

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In städtischen Haushalten umfassen die organischen Abfälle meist nur Rüst- und Speiseabfälle, während bei Haushaltungen mit Garten je nach Jahreszeit sehr viel

Grünmaterial (Rasen- und Baumschnitt, Laub, etc.) anfällt.

Ebenso unterschiedlich können die Sammel- und Verwertungswege sein. Sie reichen vom eigenen Kompostplatz über die verbreitete Grünabfuhr mit Verarbeitung in einer Kompostieranlage bis zum Sammelsystem für Rüst- und Speiseabfälle (Bioklappe, geschlossene Container), welches eine Vergärung dieser Abfälle ermöglicht. Diese unterschiedlichen Wege machen es schwierig, bei den organischen Abfällen genauere Mengenangaben zu machen. Im Durchschnitt dürften aber pro Person und Jahr gegen 100 kg anfallen und bei Häusern mit grossem Umschwung kann die Menge ein Mehrfaches erreichen.

Eine fachgerechte Kompostierung im eigenen Garten erlaubt die Verwertung der eigenen Grün- und Küchenabfälle ohne lange Transporte. (Kompostbroschüre) Zudem schafft sie einen Bezug zu faszinierenden biologischen Prozessen und kann daher auch in Schulen immer wieder begeistern (Lieder, Unterrichtsmaterialien).

Material, welches nicht selbst verarbeitet werden kann, gehört sinnvollerweise in die Grünabfuhr, welche heute von vielen Gemeinden angeboten wird. Das Sammelgut kann anschliessend vergärt (gut abbaubare Anteile) oder kompostiert (eher holziges Material) werden, wobei die Vergärung neben Kompostmaterial auch noch Energie in Form von Biogas liefert.
 
Qualitativ guter Kompost kann in der Landwirtschaft, in Gartenbaubetrieben und bei Privatgärten wieder eingesetzt werden und verbessert die Bodenaktivität.
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