Entsorgung

Die Gemeinden haben die Aufgabe, die nicht verwertbaren Siedlungsabfälle (Hauskehricht & Sperrgut) zu sammeln und den vom Kanton bezeichneten Entsorgungsanlagen zuzuführen. Dieser Auftrag wird in der Regel an spezielle Abfuhrunternehmen übergeben, welche den Gemeinden die gesammelte Menge (Tonnen) in Rechnung stellen.

Bei Gemeinden, welche einer gemeinsamen Sammeltour angeschlossen sind, werden die Abfallmengen nach einem bestimmten Schlüssel den beteiligten Gemeinden zugeordnet. Diese Zahlen geben die Gemeinden über eine Internet-Lösung jährlich ein und bilden die Grundlage der kantonalen Abfallstatistik.

Der markante Rückgang bei den Hauskehricht- und Sperrgutmengen ab 1992 ist eine Folge der Einführung mengenabhängiger Gebühren (Sackgebühren) in den Gemeinden. Ein Teil des Rückgangs wird durch gestiegene Wertstoffmengen (weisser Teil der Säulen) kompensiert, doch hat sich die Menge der von den Gemeinden erfassten Siedlungsabfälle insgesamt bei etwa 300 kg pro Person und Jahr stabilisiert.
Es darf aber nicht vergessen werden, dass pro Person und Jahr mehr als 1 Tonne Bauabfälle zur Entsorgung anfallen und die Siedlungsabfälle daher nur einen Teil unserer Abfallproduktion darstellen. Zudem sind in den letzen Jahrzehnten viele abfallintensive Produktionsprozesse in Schwellen- und Entwicklungsländer ausgelagert worden, sodass die entsprechenden Abfälle bei uns nicht mehr in der Statistik erscheinen.
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