Klärschlamm

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Bei der Reinigung von Abwasser in einer A bwasser r einigungs a nlage (ARA) fällt Biomasse in Form von Klärschlamm an.

Dieser wurde lange Zeit als Dünger in der Landwirtschaft eingesetzt. Da Klärschlamm aber erhebliche Mengen an Schadstoffen enthält, wurde dies verboten (2003 im Futterbau und ab Ende September 2006 generell).

Seither wird der Klärschlamm eingedickt und verbrannt. Dadurch gehen aber auch die enthaltenen Nährstoffe - insbesondere Phosphor - verloren. Deshalb wird die bei der Verbrennung erhaltene Asche auf Deponien in separaten Kompartimenten (Monodeponien) gelagert, um zu einem späteren Zeitpunkt den Phosphor zurückzugewinnen, sobald dies einmal wirtschaftlich werden sollte.

Mit den Klärschlamm-Verbrennungsanlagen der ProRheno AG und ARA Rhein existieren in der Region Basel technisch gut ausgerüstete Verbrennungsanlagen für Klärschlämme.

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