Fenster

Beim Einbau von Schallschutzfenstern handelt es sich nicht um eine Lärmschutz- sondern um eine Schallschutzmassnahme. Diese entspricht einer Ersatzmassnahme weil mit Ausnahme des geschützten Raums keine eigentliche Lärmreduktion resultiert.
Gemäss Umweltschutzgesetz sind die Liegenschaftseigentümer zum Schallschutzfenstereinbau verpflichtet, wenn der Alarmwert bzgl. Lärm bei den betroffenen Fenstern nicht unterschritten werden kann. Die dabei entstehenden Kosten gehen zu Lasten des Strasseneigentümers.

Im Kanton Basel-Landschaft werden Schallschutzfenster bei Wohngebäuden in der Lärm-Empfindlichkeitsstufe II und III eingebaut, wenn der Beurteilungspegel der betroffenen Fenster von lärmempfindlichen Räumen (Wohn- und Schlafzimmer) am Tag 69 Dezibel erreicht oder überschreitet. Massgebend ist dabei der Durchschnittspegel (Leq) und nicht die Lärmspitzen (Lmax).

Bei Gebäuden, welche nach dem Inkrafttreten der Umweltschutzgesetzgebung (1.1.1985) erstellt wurden, besteht kein Anspruch auf Schallschutzfenstereinbau, weil Bauherren bzw. Gebäudeeigentümer seit diesem Datum selber dafür zuständig sind, ihr Haus ausreichend gegen Lärm zu schützen.

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