Laufen Verlegung Nau-Brücke

Projekt

Im Zusammenhang mit dem kantonalen Hochwasserschutzprojekt Laufen muss die Nau-Brücke ersetzt werden. Die Brücke soll flussabwärts östlich der Eishalle verlegt werden. Dieser Standort bietet viele Vorteile. So kann insbesondere neu eine verkehrsberuhigte und zusammenhängende Fläche entstehen. Für die Bevölkerung von Laufen wird so ein attraktiver und zentral gelegener Freiraum für Naherholung, Freizeit- und Sportnutzungen geschaffen. Im räumlichen Entwicklungskonzept der Stadt Laufen ist diese Fläche als Birspark und Mehrzweckplatz enthalten.

Mit der Verlegung werden aus verkehrsplanerischer wie auch aus städtebaulicher Sicht maximale Handlungsspielräume offengehalten. Die Verlegung ist beispielsweise mit zukünftigen Entwicklungen des Strassennetzes in Laufen kompatibel.

Meilensteine / Weiteres Vorgehen

Seit Anfang 2022 wird ein Vorprojekt ausgearbeitet.

Während den Sommerferien werden im Gebiet Nau/Birspark/Norimatt Baugrunduntersuchungen durchgeführt. Diese dauern vom 25. Juli 2022 bis ca. 31. August 2022.

Parallel zu den fachlichen Arbeiten soll ein Dialogprozess mit den Direktbetroffenen erfolgen. Dieser beginnt im 3. Quartal 2022. Es ist auch der Einbezug der interessierten Öffentlichkeit in die Partizipation vorgesehen.

Nach Erarbeitung des Vorprojekts und Abschluss der Partizipation soll dem Landrat eine Vorlage über das Bauprojekt unterbreitet werden. Die Planauflage wäre in der Folge ca. 2024/2025 zu erwarten.

Häufige Fragen

Mit der Verlegung der Nau-Brücke östlich der Eishalle ins Areal Spilag kann ein attraktiver zusammenhängender Raum entlang der Birs geschaffen werden, welcher die Bevölkerung von Laufen für Freizeitzwecke und zur Naherholung nutzen kann. Eine Verlegung der Nau-Brücke entspricht den identifizierten Stossrichtungen des räumlichen Entwicklungskonzepts der Stadt Laufen für diesen Raum.

Die Federführung liegt beim Kanton. Er steht jedoch in engem Austausch mit der Stadt Laufen. Diese Zusammenarbeit ist auch im weiteren Projektverlauf und der geplanten Partizipation so vorgesehen.

Die Ausgangslage hat sich geändert: Der Kanton Basel-Landschaft hat für den Hochwasserschutz das Areal Spilag erworben. Dies eröffnete ihm die Möglichkeit, die Zweckmässigkeit einer Verlegung der Nau-Brücke östlich der Eishalle in den Raum Spilag zu prüfen. Dabei zeigte sich, dass die neue Lage viele Vorteile bietet. Zusammen mit der Tatsache, dass die Naubrücke als Folge des Projektes Hochwasserschutz sowieso ersetzt werden muss, bieten diese zwei Randbedingungen (Ersatz Brücke ohnehin notwendig/ Spilag-Areal als Korridor) eine einmalige Chance für eine Verlegung.

Die Verlegung ist ein kantonales Strassenprojekt und damit liegt die Finanzierung beim Kanton. Die Finanzierung der eigentlichen Brücke erfolgt über die Ausgabenbewilligung des kantonalen Hochwasserschutzprojekts.

Eine Umsetzung muss möglichst bald erfolgen. Die Planauflage ist 2024/2025 zu erwarten. Mit Abschluss der Phase Vorprojekt sollte eine verlässliche Aussage zum Realisierungszeitpunkt möglich sein.

Kontakt

Alain Aschwanden, Projektleiter, 061 552 54 53, [email protected]

Stand

Juli 2022

Kontakt  

Tiefbauamt
Rheinstrasse 29 
4410 Liestal
T +41 61 552 54 84

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