Vom Schönen zum Substantiellen

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Buchcover
Vom Schönen zum Substantiellen
Die Entwicklung der Denkmalpflege im Kanton Basel-Landschaft seit ihren Anfängen
Liestal 2004 (Kommission „Quellen und Forschungen", Band 86)
180 Seiten, gebunden, illustriert, Fr. 34.-
ISBN 3-85673-279-9

Das Buch ist erhältlich beim Kantonsverlag BL.

Was macht die Denkmalpflege, wie und warum?

Auf diese Fragen gibt die reich bebilderte Publikation Antwort:

Vom Schönen zum Substantiellen. Die Entwicklung der Denkmalpflege im Kanton Basel-Landschaft seit ihren Anfängen

Das Buch ermöglicht einen Einblick in Alltag und Entstehung der basellandschaftlichen Denkmalpflege. Es illustriert und erklärt, wie ein ländlicher, stadtnaher Wachstumskanton mit seinem Kulturerbe umgeht.
Jede Gesellschaft hat die Denkmäler, die sie verdient. Und jede Epoche betreibt entsprechenden Aufwand. Die institutionelle Entwicklung widerspiegelt ein zentrales Stück Kulturgeschichte eines ländlichen Wachstumskantons zwischen städtischer Agglomeration und Jurahöhen. Im Kanton Basel-Landschaft wehrt sich seit 1924 eine Kommission für erhaltenswerte Gebäude und Ortsbilder, so gut es ihre Mittel und Kompetenzen zulassen. Erst 1969 tritt dann der erste kantonale Denkmalpfleger sein Amt an. Heute ist die Kantonale Denkmalpflege eine anerkannte und aktive Anwältin der gebauten Erinnerung.
Nach dem Blick zurück auf die Geschichte gibt die Publikation einen lebendigen Einblick in den heutigen Alltag der Denkmal- und Ortsbildpflege. Warum wird ein Gebäude geschützt, wie lässt es sich weiter nutzen - und wie lässt sich die Veränderung eines Ortsbildes nachhaltig steuern? Aktuelle Fragen und Lösungen werden anhand zahlreicher Fallbeispiele und Bilder geschildert. Gemäss ihrem Auftrag setzt sich die Kantonale Denkmalpflege jeweils dafür ein, dass historische Substanz als Zeugnis des Wandels erhalten bleibt. Zu berücksichtigen gilt es dabei die Entwicklung gesellschaftlicher Interessen, wissenschaftlicher Methoden und politischer Rahmenbedingungen.

Denkmäler regen an:
Zum Erinnern, zum Widerspruch, zum Nachfragen, zum Diskutieren. Dies wird auch in der Publikation spürbar. Die Wortmeldungen verschiedenster Beteiligter - von der Gemeinderätin über den Kunsthistoriker bis zum Handwerker - verweisen auf die öffentliche Diskussion rings um Denkmal- und Ortsbildpflege. In diesem Sinne versteht sich die Publikation auch als Beitrag zum Dialog zwischen Denkmalpflege und Bevölkerung.
Die Beiträge wurden von den Mitarbeitenden der Kantonalen Denkmalpflege und vom Historiker Daniel Hagmann verfasst.