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Richtackerweg 34

Südwestlich von Waldenburg liegt im oberen Teil des Battentals auf dem rechten Ufer des Wattelbachs und südlich des Battentalwegs ein Weidstall. Dieser misst, wie dies in Waldenburg üblich ist, sechs Meter im Geviert.

Im Erdgeschoss liegt der Stall mit Fenster und Türe und ein Tenn mit zwei Toren zur Durchfahrt der Wagen. Die Wände sind auf drei Seiten zum Teil gemauert. Die nordwestliche Giebelseite weist die Merkmale des Holzständerbaus auf.

Bemerkenswert ist die Ausbildung der Schwellendetails. Auf der Schwelle liegt eine aussen bündige, seitlich in die Pfosten eingenutete Bohle, die mit ihrer markanten Fase das Wasser von der Oberseite der Schwelle fernhält. Diese Lösung ist im Mittelland sehr häufig, im Baselbiet jedoch sehr selten.

Der doppelt liegende Dachstuhl mit drei Bindern ist von Anfang an für ein Ziegeldach konzipiert. Die Rafen hingegen sind noch in der Tradition der Weich- d.h. Strohdächer. Sie sind über die übereck gelegte Firstpfette mit einem abgenagelten Scherenblatt gelegt. Zudem sitzen sie nirgends mit einer Kerbung auf einer Pfette auf und sind nur mit Holznägeln genagelt. Das schwere Ziegeldach hat sie weit abrutschen lassen. Der Dachstuhl stammt aus dem 18. Jahrhundert. Die noch erhaltenen Teile des hölzernen Unterbaus reichen hingegen ins 16. Jahrhundert.

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