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Kirchrain 11

Der Kirchrain von Gelterkinden gilt zu Recht als eines der schönsten Ortsbilder des Kantons. Der Blick vom Dorfplatz mit dem Dorfbrunnen zur Kirche hinauf wird beidseits von stattlichen Häusern begleitet, wobei deren Stellung und Staffelung wesentlich zum Reiz dieser ansteigenden Gasse beiträgt.

Das Oekonomiegebäude Kirchrain 11 gehört zum Wohnhaus Nr. 9, das bereits 1977 unter Denkmalschutz gestellt worden ist. Auf der Federzeichnung des Geometers Georg Friedrich Meyer aus der Zeit um 1680 ist die Scheune bereits eingezeichnet. Sie war damals doppelt so gross wie heute, da früher auch die Scheune Nr. 13 dazugehörte. Noch heute besitzen die beiden Scheunen dasselbe Dach. Die Scheune besitzt dieselbe Firsthöhe wie das Wohnhaus Nr. 9, reicht aber vorne und hinten tiefer hinab. Ausserdem dient das Dach auf der Vorderseite als Traufschermen auf Bügen gestützt.

Die Vorderfront besteht aus einem rundbogigen Scheunentor und einem Stallteil mit Stalltüre und Stallfenster. Jahreszahlen, welche auf die Erbauung der Scheune hinweisen, konnten keine gefunden werden, doch darf man annehmen, dass die Scheune aus dem 16./17. Jahrhundert stammt und zusammen mit der Scheune Nr. 13 die Zehntenscheune bildete. Anlässlich einer Restaurierung wurde darauf geachtet, dass der Charakter der Scheune erhalten blieb. Vor dem Stall entstand, wie dies früher auch üblich war, eine Art Vorschopf. Auf der Rückseite entstand ein Querdach, das ebenfalls den traditionellen Bauformen entspricht. Die Scheune mit dem rundbogigen Eingang ist eine der wenigen in Gelterkinden noch erhaltenen Scheunen aus dem 17. Jahrhundert. Mitten im Kirchrain gelegen und zum Wohnhaus Nr. 9 gehörend kommt ihr innerhalb dieser Häusergruppe eine besondere Bedeutung zu.

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