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Kirchrain 10

Am Aufstieg zur Kirche gelegen bildet das Pfarrhaus von Gelterkinden einen Teil der bedeutendsten Dorfbilder des Kantons. Seine Baugeschichte ist noch wenig erforscht. Das längliche, fünfachsige Haus mit drei Geschossen steht quer zum Hang. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde es durch einen Laubenanbau vergrössert. Der Nordteil stammt wahrscheinlich aus dem 16., der Südteil aus dem 17. Jahrhundert. Beide Teile wurden im 19. Jahrhundert nach einem Brande von 1821 zu einem klassizistischen Baukörper zusammengefasst. Aus dieser Zeit stammt auch ein Kachelofen im Obergeschoss.

Das stattliche Gebäude präsentiert das Herrschaftshaus der Biedermeierzeit, wie es in Gelterkinden an andern Orten ebenfalls zu finden ist. Sachliche, schlichte Fassadengliederung und Einfachheit zeichnen diesen Baukörper aus und weisen damit auf die klassizistische Strömung innerhalb des 19. Jahrhunderts hin.

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