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Kirchgasse 5 / 7

Das Pfarrhaus von Bretzwil liegt unterhalb der Kirche am Hang in Querstellung zusammen mit den dazugehörigen Ökonomiegebäuden. Es wurde in den Jahren 1763/66 im Auftrage des Basler Deputantenamtes von einem der bedeutensten Barockarchitekten der Stadt Basel, von J.J. Fechter, erbaut. Das zweigeschossige, rechteckige Haus deckt ein gewalmtes Satteldach. Hinter dem Haus liegt in Verbindung zur Kirche der ehemals mit Buchshecken bepflanzte Pfarrgarten. Der tiefliegende, durch eine Mauer mit Tor gegen die Strasse abgeschlossene Wirtschaftshof zeigt die Hauptfassade des Pfarrhauses als fünfachsige, symmetrische Gliederung über hohem Sockelgeschoss. An der nördlichen Giebelseite schliessen sich das Waschhaus mit Laube an. Türen und Fenster sind hochrechteckig. Die über der zweiläufigen Freitreppe liegende Haustür führt in einen breiten Hausgang, von dem eine geradezu monumentale Treppenanlage ins Obergeschoss führt. Verschiede Täfer, Kachelöfen aus der Biedermeierzeit und bemalte Wandkästen zieren das Innere. J.J. Fechter hat hier anscheinend bewusst die ländliche Bautradition übernommen und das repräsentative Gebäude nicht mit Stichbogenfenster- und Türen versehen, sondern sich auf grosse Baukuben beschränkt. Die den Pfarrhäusern eigentümliche Laube, die zahlreichen Nebengebäude fehlen ebenfalls nicht. Der Grundriss ist grosszügiger als im beinahe gleichzeitig erbauten Pfarrhaus von Reigoldswil. Ausserdem bildet das Pfarrhaus mit den um einen Hof gruppierten Gebäuden eine reizvolle, in sich geschlossene und zugleich mit der Kirche verbundene Baugruppe.

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