Lernendenprognosen

Im Auftrag der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion wird die Statistik der Lernenden im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung der Anzahl der Lernenden ausgewertet. Für folgende Schultypen werden Prognosen geführt:
- Primarschule nach Schulgemeinde
- Sekundarstufe I nach Bildungsinstitution differenziert nach Schulart

Datengrundlage
Die Basisdaten für die Auswertungen und Prognosen stammen in der Regel vom Statistischen Amt Basel-Landschaft. Ergänzend werden Schulbesuchs- und Bevölkerungsdaten aus den Nachbarkantonen Basel-Stadt, Aargau und Solothurn verwendet.

Methodik:
In der Regel stehen für Lernendenprognosen zwei unterschiedliche Methoden zur Verfügung: Die erste Methode stützt sich auf Schulbesuchsquoten in Kombination mit Bevölkerungsperspektiven. Sie zeigt den Anteil der Bevölkerung eines Jahrgangs, die die entsprechende Klassenstufe besuchen. Sie eignet sich vor allem für Langzeitprognosen sowie Prognosen aus einer „hohen Flughöhe" (Kanton, Bund).
Die zweite Methode stützt sich auf die Interklassenquoten. Diese Quote gibt das Verhältnis zwischen dem aktuellen Bestand einer Klasse zum Bestand der Vorjahresklasse (eine Klassenstufe niedriger) an. Die Auswirkungen von Repetenten und aus Wanderungsbewegungen werden in dieser Methode undifferenziert mit eingeschlossen.
Für die Lernendenprognose werden beide Methoden verwendet. Zur Bestimmung der Anzahl der Lernenden im ersten Primarschuljahr wird die Schulbesuchsquote angewendet. Bei allen anderen Klassenstufen die Interklassenquote in Reinform bzw. als Übertrittsquote.
Zur Ermittlung der jeweiligen Quoten werden die Durchschnittswerte der zurückliegenden fünf bzw. sechs Jahre verwendet.
Der Prognosehorizont liegt bei der Primarprognose bei 6 Jahren und auf der SEK 1-Stufe bei 10 Jahren.

Auskunft erteilt Lukas Forlin, Abteilung Kantonsplanung,
Tel. 061 552 59 35

Aktuelle Daten: