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Zukunftsbilder liegen auf dem Tisch – jetzt mitwirken

29.09.2011
Sechs Planungsteams haben Bilder entwickelt, wie das Leimental, das Birseck und der Raum Allschwil in 20 oder 40 Jahren aussehen könnten. Seit heute können die Resultate an vier Ausstellungen eingesehen werden. Am zweiten ELBA-Forum Ende Oktober sind Bevölkerung und interessierte Gruppierungen eingeladen, direkt mitzudiskutieren. Von den sechs Zukunftsbildern werden drei weitergezogen und vertieft.

Für die Entwicklungsplanung Leimental-Birseck-Allschwil (ELBA) liegen jetzt viele Ideen auf dem Tisch: Trendumkehr, stadtnahe Tangente oder S-Bahn-Leimental sind Schlagworte aus den Resultaten der sechs Planungsteams. Die breite Palette an Ideen und Lösungen zeigt auf, wie unterschiedlich sich Siedlung, Verkehr und Landschaft im ELBA-Raum in den nächsten Jahrzehnten entwickeln könnten.

Aus den sechs Lösungen lassen sich drei generelle Stossrichtungen herausschälen: Bestand, Kombi und Tangente. Die Stossrichtung Bestand geht davon aus, dass im Strassenbereich keine Netzausbauten erfolgen, sondern mit dem heutigen Netz gearbeitet wird. Eine ausgewogene Kombination von lokalen, aber zweckmässigen Massnahmen bei allen Verkehrsarten, bei Siedlung und Landschaft bietet demgegenüber die Stossrichtung Kombi. Mit der Stossrichtung Tangente soll abgeklärt werden, wie, wo und mit welchen Auswirkungen eine Strassentangente optimal durch den ELBA-Raum gelegt werden kann. Der Ansatz, eine tangentiale S-Bahn im Leimental einzuführen, wird als nicht zweckmässig beurteilt. Für eine abschliessende Beurteilung werden aber noch separat vertiefte Abklärungen in Auftrag gegeben. Die politische Projektsteuerung mit Vorsitz von Regierungsrätin Sabine Pegoraro hat drei Lösungen ausgewählt, welche den drei generellen Stossrichtungen entsprechen. Ab November 2011 sollen die drei Lösungen weiterentwickelt und vertieft werden.

Als nächster Schritt folgt nun eine Phase der öffentlichen Mitwirkung. Die Projektleitung erhofft sich zahlreiche Anregungen aus der Bevölkerung. „Zu keinem Zeitpunkt kann mehr Einfluss auf den weiteren Projektverlauf genommen werden als jetzt“, betont Projektleiter Alain Aschwanden. „Wir möchten wissen, welche Fragestellungen wir noch vertiefen sollen, welche Aspekte den Menschen noch fehlen.“ Jetzt wird gemäss Aschwanden „ergebnisoffen diskutiert – ohne inhaltliche Vorgaben, sondern einzig aufgrund von Vorstellungen, Bedürfnissen, Befürchtungen und Erwartungen in Bevölkerung und Öffentlichkeit“. Bevor die drei ausgewählten Teams ab November weiterarbeiten, kann ihr Rucksack mit Fragen und Anregungen aus dem ELBA-Gebiet selber gefüllt werden.

Die Arbeiten aller sechs Planungsteams werden ab sofort in Allschwil, Therwil, Aesch und Liestal sowie im Internet öffentlich ausgestellt. Zum Abschluss dieser Phase der Mitwirkung findet am 29. Oktober 2011 in Therwil das zweite ELBA-Forum statt. Bei dieser halbtägigen Veranstaltung haben alle Interessierten die Möglichkeit, Ihre Anliegen einzubringen. Detaillierte Informationen zum Projekt ELBA und zu Orten, Zeiten und Inhalten der einzelnen Veranstaltungen sind auf www.elba.bl.ch abrufbar.
 
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
 
Liestal, 29. September 2011
 
Für Rückfragen:
Alain Aschwanden, Projektleiter ELBA, Tiefbauamt, Tel. 061 552 54 84

Weitere Informationen.

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