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Wittinsburg: Durchgangsplatz für Fahrende soll saniert werden

22.01.2020

Ausgabenbewilligung

In Wittinsburg soll der Platz für Fahrende vollständig saniert werden. Der Regierungsrat hat für das geplante Projekt am 22. Januar 2020 beim Landrat eine einmalige Ausgabe von rund 1,2 Millionen Franken beantragt. Geplant ist unter anderem ein Sanitärcontainer mit Unterstand, eine Spiel- und Aufenthaltswiese und eine Lärmschutzwand. 

In der Kurve Sommerau an der Hauensteinstrasse in Wittinsburg betreibt die Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons Basel-Landschaft seit 1993 den Durchgangsplatz «Holchen» für den befristeten Aufenthalt von Fahrenden. Der bestehende Platz verfügt nur über eine sehr rudimentäre Infrastruktur, die sich in einem schlechten Zustand befindet. Mit der Sanierung des Durchgangsplatzes «Holchen» sollen 10 Stellplätze entsprechend den Vorgaben des Gesetzes über Stand- und Durchgangsplätze für Fahrende bereitgestellt werden. Dazu wird der Platz vollständig erneuert. Neben der Erstellung der Stellplätze mit Rasengittersteinen sind ein Sanitärcontainer mit Toiletten und Dusche sowie ein Unterstand geplant. Ausserdem werden bisher fehlende Anschlussleitungen verlegt. Der Stellplatz wird entlang der Hauensteinerstrasse mit einer Lärmschutzwand eingefriedet. Der weniger lärmempfindliche Bereich wird zur Sicherheit der Kinder eingezäunt. 

Wie bis anhin unterhält und betreibt die Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons Basel-Landschaft den Durchgangsplatz «Holchen» in Wittinsburg. Die Investitionskosten belaufen sich auf 1,21 Millionen Franken. Die Betriebskosten sollen möglichst kostendeckend über die Erhebung von Gebühren finanziert werden. 

Die baulichen Massnahmen werden voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2020 umgesetzt. 

Gemäss Raumplanungs- und Baugesetz des Bundes sind Siedlungen nach den Bedürfnissen der Bevölkerung zu gestalten. Dies schliesst mit ein, dass die national anerkannte Minderheit der Jenische und Sinti ihre nomadische Lebensweise pflegen können. Die Gemeinschaft umfasst in der Schweiz etwa 30'000 Personen, wovon 2'000 bis 3'000 Personen eine nomadische Lebensweise pflegen.

> Landratsvorlage 

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